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Ehrenamtliche Tätigkeitsfelder vorgestellt / diakonia auf der Münchner Freiwilligenmesse

„Engagiere Dich!“ lautete das Motto der Münchner Freiwilligenmesse, auf der sich auch diakonia in diesem Jahr wieder erfolgreich präsentiert


München, 26. Januar 2018 (Vera Deppe, Evelyn Töpfer, Antje Leist, Irmgard Ernst, Vanessa Hadzic und Dorothea Schmöger (v.l.) auf der Freiwillligenmesse)

„Engagiere Dich!“ lautete das Motto der Münchner Freiwilligenmesse, auf der sich auch diakonia in diesem Jahr wieder erfolgreich präsentiert und ihre Angebote für ehrenamtliche Helfer vorgestellt hat. „Die Resonanz der Besucher war sehr erfreulich“, freut sich Antje Leist, Betriebsleiterin Soziale Aufgaben bei diakonia. „Wir haben viele gute und interessante Gespräche geführt. Es ist immer wieder schön zu erfahren, wie bekannt diakonia in der Stadt ist und wie positiv die Arbeit gesehen wird, die wir leisten.“ Sehr gefragt war bei zahlreichen Besuchern die ehrenamtliche Tätigkeit in der mobilen Kleiderkammer.

Die mobile Kleiderkammer ist ein Angebot, das sich an Menschen richtet, die nicht in eine der stationären Kleiderkammern kommen können, da der Weg zu weit oder zu beschwerlich ist. „Sie kommt praktisch dorthin, wo sie gebraucht wird“, erklärt Antje Leist. Seit Oktober 2017 fährt ein diakonia-Team regelmäßig zu drei Kirchengemeinden im Stadtgebiet, um Kleidung zu sozialen, günstigen Preisen anzubieten. „Wir benötigen tatkräftige Helfer, die uns beim Auf- und Abbau behilflich sind und Spaß an der Kleiderausgabe sowie am Umgang mit den Kunden haben.“ Neben einem ehrenamtlichen Einsatz in der mobilen Kleiderkammer ist diakonia immer auf der Suche nach tatkräftigen ehrenamtlichen Helfern für die Kleiderkammern in der Bayernkaserne (Sortierung und Ausgabe) sowie am Moosfeld (Ausgabe). Weitere Informationen hierzu erteilt die Verwaltung der Kleiderkammer (Tel. 089/12159545, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

„Wir haben im Rahmen der Münchner Freiwilligenmesse die Möglichkeit unsere ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder vorzustellen und können die Interessierten mit Informationen vorsorgen“, erzählt auch Irmgard Ernst, Betriebsleiterin von MALZ (Münchner Arbeitslosenzentrum). „Wir suchen unter anderem Ämterlotsen, die arbeitssuchende Personen bei Behördengängen begleiten.“ Ein Behördenbesuch stellt für viele Hilfesuchende nicht selten eine große Hürde dar. „Um Unsicherheit und gar Angst abzubauen, braucht es menschliche Nähe“, weiß Irmgard Ernst. „Wichtig ist die emotionale Unterstützung.“ Es geht nicht um juristische Beratung oder um Dolmetschertätigkeiten, vielmehr sind die Ämterlotsen da, um emotionale Unterstützung zu bieten und Mut zu machen. Nähere Informationen hierzu gibt es unter Tel. 089/12159523 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

„Engagement im Stadtteil“ lautete das Motto der Münchner Freiwilligenmesse 2018, zu der über 6000 Besucher kamen. Die insgesamt 80 Aussteller informierten gezielt, wie man im nahen Umfeld Sinnvolles tun und Positives bewirken kann. FöBE, die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement, organisierte die Münchner Freiwilligenmesse bereits zum 12. Mal.


„Mobile Kleiderkammer / Nächster Einsatz am 24. Januar im SimeonsHaus“

Die mobile Kleiderkammer der diakonia macht am Mittwoch, 24. Januar, in der Zeit von 13.30 bis 15.30 Uhr Station im SimeonsHaus (Violenstr. 6)


München, 23. Januar 2018

Vater mit Kind in KleiderkammerEin Team der diakonia wird in der Zeit von 13.30 bis 15.30 Uhr vor Ort sein und ein Sortiment an Damen-, Herren- und Kinderkleidung anbieten, das im Gemeindehaus anprobiert und zu sozialen Preisen erworben werden kann. Bei einem Nachweis der Bedürftigkeit (MünchenPass, Bescheid ALG II, Sozialhilfe oder Rente) gelten im Übrigen noch einmal herabgesetzte Preise. Zusätzlich hat die mobile Kleiderkammer auch Informationsmaterial und Adressen für Kunden mit Beratungsbedarf dabei.

Die mobile Kleiderkammer bewegt sich dorthin, wo sie gebraucht wird und ist ein relativ neues Angebot der diakonia. „Wir hatten mittlerweile schon einige Einsätze“, betont Vanessa Hadzic, die Leiterin der Kleiderkammer in der Bayernkaserne. „Das Angebot wird sehr gut angenommen.“ Mit der mobilen Kleiderkammer möchte diakonia Menschen erreichen, denen der Weg zu einem der secondhand-Ladengeschäfte oder der Kleiderkammer zu weit und beschwerlich ist. „Wir bieten preiswerte und bezahlbare Kleidung, die den Menschen gefällt.“

diakonia ist einer der großen Sozialbetriebe in München und bietet für 350 Menschen in schwierigen Lebenslagen sinnvolle, wertschöpfende Tätigkeiten. Bekannt ist diakonia außerdem als einer der wichtigsten Textilsammler in München. Im Stadtgebiet gibt es 27 Sammelcontainer, auch bei der Simeonskirche steht einer. Einen Teil der gesammelten Kleidungsstücke verkauft diakonia dann in ihren Geschäften. Außerdem versorgt sie damit seit 2014 Geflüchtete und betreibt zu diesem Zweck vier Kleiderkammern im Stadtgebiet.

Weitere Termine der mobilen Kleiderkammer im Februar: 14. Februar, 11 bis 13.30 Uhr, Versöhnungskirche (Hugo-Wolf-Str. 18), 20. Februar, 14 bis 16 Uhr, Philippuskirche (Chiemgaustr. 7) und 27. Februar, 13.30 bis 15.30 Uhr, SimeonsHaus (Violenstr. 6). Kirchengemeinden oder andere Interessenten, die an einem Einsatz der mobilen Kleiderkammer der diakonia interessiert sind, können sich an Katrin Ritter (Tel. 089/12159553, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.


Menschen vor Ort erreichen / Erster Einsatz der mobilen Kleiderkammer der diakonia

diakonia bietet ein neues Angebot: die mobile Kleiderkammer


München, 22. Oktober 2017

diakonia mobile kleiderkammer„Wir sind als Sozialbetrieb der Armutsbekämpfung verpflichtet“, betont Antje Leist, Leiterin für „Soziale Aufgaben“ bei der diakonia. „Wir möchten so Menschen erreichen, denen der Weg zu einem der Ladengeschäfte oder der Kleiderkammern der diakonia zu weit und beschwerlich ist – daher also nun eine Kleiderkammer, die sich dorthin bewegt, wo sie gebraucht wird.“

Die erste Station der mobilen Kleiderkammer war die Versöhnungskirche. Ein Team der diakonia hat ein Sortiment an Damen- und Herrenkleidung mitgebracht, das im Gemeindehaus anprobiert und zu sozialen Preisen erworben werden konnte. Bei einem Nachweis der Bedürftigkeit (MünchenPass, Bescheid ALG II, Sozialhilfe oder Rente) gelten im Übrigen noch einmal herabgesetzte Preise. Zusätzlich hat die mobile Kleiderkammer auch Informationsmaterial und Adressen dabei für Kunden mit Beratungsbedarf dabei. „Im Falle der Versöhnungskirche hat sich unser Sortiment an Senioren gerichtet“, erzählt Vanessa Hadzic, die Leiterin der Kleiderkammer in der Bayernkaserne. „Wir bieten preiswerte und bezahlbare Kleidung, die den Menschen gefällt. Für die Anprobe haben wir übrigens auch eine transportable Umkleidekabine.“

Am Dienstag, 14. November, hat die mobile Kleiderkammer der diakonia von 14 bis 16 Uhr dann ihren ersten Einsatz in der Philippuskirche (Chiemgaustr. 7). „Hier richtet sich das Angebot auch an Familien. Da werden wir mit unserem Sortiment vor Ort ein breiteres Zielpublikum ansprechen“, sagt Vanessa Hadzic.

Die diakonia ist einer der großen Sozialbetriebe in München und bietet für 350 Menschen in schwierigen Lebenslagen sinnvolle, wertschöpfende Tätigkeiten. Bekannt ist die diakonia außerdem als einer der wichtigsten Textilsammler in München. Im Stadtgebiet gibt es 22 Sammelcontainer, auch bei der Versöhnungskirche und der Philippuskirche steht je einer. Einen Teil der gesammelten Kleidungsstücke verkauft dann die diakonia in ihren Geschäften. Außerdem versorgt sie damit seit 2014 Geflüchtete und betreibt vor allem zu diesem Zweck vier Kleiderkammern.

Weitere Termine der mobilen Kleiderkammer: 8. November 2017, 13. Dezember 2017 und 10. Januar 2018 in der Versöhnungskirche; 14. November 2017, 19. Dezember 2017, 16. Januar 2018 und 20. Februar 2018 in der Philippuskirche.

Kirchengemeinden oder andere Interessenten, die an einem Einsatz der mobilen Kleiderkammer der diakonia interessiert sind, wenden sich bitte an:

Katrin Ritter
Tel. 089/12159553
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Exkursion in die Kleiderkammer / diakonia beteiligt sich am Münchner Klimaherbst

„BedarfsGerecht versorgen, Kleidung nachhaltig nutzen: Exkursion in die Kleiderkammer der diakonia in der Bayernkaserne“ – so lautet der Titel einer Veranstaltung am Mittwoch, 18. Oktober, mit der die diakonia am diesjährigen Münchner Klimaherbst teilnimmt.


München, 14. Oktober 2017

diakonia kleiderkammer mutter kind „Uns beschäftigt das Thema nachhaltiger Umgang mit Textilien sehr“, sagt Katrin Ritter, die in der diakonia für „Soziale Aufgaben“ zuständig ist. Ziel Nummer eins der Agenda 2030 ist: Keine Armut! Doch sogar in einer reichen Stadt wie München wächst die Zahl derer stark, die in Armut leben. Unter ihnen sind Flüchtlinge, Familien und Senioren. Die Exkursion zeigt ganz konkret, wie komplex globale Armutsbekämpfung und ein gerechter Zugang aller zum Lebenswichtigen sind. „Beim Thema Kleidung wird sofort deutlich, wie unser Konsumverhalten weltweit die Ökologie, das Klima und die Lebensverhältnisse von Millionen Menschen negativ beeinflusst. Wir möchten mit der Exkursion den Bogen von unserer Arbeit zum großen Ganzen spannen“, erklärt Katrin Ritter, „und darüber sprechen, wie Menschen von der Textilindustrie ausgebeutet werden, was wiederum dazu führt, dass sie ihr Land verlassen und sich auf die Flucht begeben.“ Die Veranstaltung in der Bayernkaserne (Halle 28, Heidemannstr. 50) beginnt um 18 Uhr (Dauer: 1,5 Stunden). Referentinnen sind Katrin Ritter und Vanessa Hadzic, die Leiterin der Kleiderkammer. Der Eintritt ist frei (bitte Personalausweis mitbringen für die Kontrolle am Eingangstor des Geländes). Eine Anmeldung ist unter Tel. (089) 12159545 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich.

Das diesjährige Motto des Münchner Klimaherbstes „Klimaschutz – eine Frage der Gerechtigkeit“ möchte mit einer vielfältigen Veranstaltungsreihe Gerechtigkeit aus dem rein sozialen Gefüge herauslösen und mit Aspekten des Umweltschutzes und Klimawandels verknüpfen. Mit rund 120 Workshops, Exkursionen, Diskussionen, Konzerte und Vorträgen setzt sich der Münchner Klimaherbst bis 27. Oktober mit Ansätzen für eine ökologische und gerechte Zukunft auseinander und verbindet dabei Themen wie Wassernutzung, Migration, Mobilität und Konsum. Der Münchner Klimaherbst findet 2017 bereits zum elften Mal statt.

Über diakonia

diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia haben wir dafür 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. Wir orientieren uns an christlichen Werten. diakonia wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet.

Ansprechpartner bei diakonia:
Vanessa Hadzic (Leitung Kleiderkammer), Bayernkaserne, Halle 28, Heidemannstr. 50, 80939 München
Tel. (089) 12159545, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Freie Seminarplätze / Veranstaltungen für hauswirtschaftliches Personal

„Ergonomisches Arbeiten in der Hauswirtschaft“ heißt der Titel des Seminars am Freitag, 10. November (9.30 bis 12 Uhr).


München, 10. Oktober 2017

diakonia inhouse dame arbeitenDie Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Ungünstige Körperhaltungen sollen vermieden werden, um die Gesunderhaltung des Körpers zu fördern und Verschleiß zu vermeiden. Ziel ist es, mit geringem Aufwand an Zeit, Kraft und Material ein gutes Arbeitsergebnis zu erreichen ohne den Körper zu schädigen. Durch die Vermittlung von theoretischem Grundwissen und anhand von Praxisbeispielen werden die Schulungsteilnehmer in die Lage versetzt, ungünstige Körperhaltungen zu erkennen und langfristig zu verbessern. (Kosten: 65 Euro/Person inkl. Getränke).


Über „diakonia inhouse“

Bei „diakonia inhouse“ beraten Dipl.-Oecotrophologinnen, hauswirtschaftliche Betriebsleiterinnen, Hauswirtschaftsmeisterinnen und Hotelfachfrauen in Fragen der Gemeinschaftsverpflegung, Hygiene, Organisation des Hauswirtschaft sowie der Einarbeitung von neuen und/oder fremdsprachigen Mitarbeitern. Sie führen Schulungen, Unterweisungen sowie Elternabende in den jeweiligen Einrichtungen durch und informieren nach Wunsch über die aktuellsten Anforderungen rund um die Hauswirtschaft. Für Fortbildungen von Mitarbeitern gibt es staatliche Unterstützung für den Arbeitgeber. Hauswirtschaftspersonal qualifiziert diakoniainhouse nach einem selbst entwickelten DGH-zertifizierten modularen System.

Weiterführende Informationen im Internet unter www.diakonia-inhouse.de.

Ansprechpartner bei diakonia:
Halina Neteler (diakoniainhouse)
Tel. (089) 12159518
Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Kleider spenden und Arbeitsplätze schaffen / Neuer Sammelcontainer an der Rogatekirche

Über 20 Sammelcontainer der diakonia stehen mittlerweile im Stadtgebiet München. Nun ist an der Rogatekirche (Bad-Schachener-Str. 28) ein weiterer dazugekommen.


München, 10. Oktober 2017

diakonia kleidercontainer rogatekircheIn ihren Container sammelt die diakonia gut erhaltene Kleidungsstücke, Schuhe und andere Textilien. Die gespendeten Waren werden von den Mitarbeitern der diakonia abgeholt, sobald die bunten Sammelcontainer voll sind. „Kleider spenden und dabei Arbeitsplätze schaffen“ – so lässt sich das Motto der diakonia zusammenfassen. Denn mit den gespendeten Textilien sind zahlreiche Sortier-, Liefer- und Verkaufstätigkeiten verbunden. Je mehr Spenden, desto mehr Arbeitsplätze für arbeitslose Menschen in den verschiedensten schwierigen Lebenslagen können eingerichtet werden.

Den evangelischen Kirchengemeinden, auf deren Grundstücke die Sammelcontainer stehen, bietet diakonia im Gegenzug unter anderem Informationsveranstaltungen über den Integrations- und Beschäftigungsbetrieb oder den fairen Handel mit gebrauchten Textilien sowie Betriebsführungen an. 2016 wurden der diakonia rund 1800 Tonnen Textilien gespendet. Neben den Sammelcontainer kann die Kleidung auch in einem der fünf Secondhand-Läden sowie in den Spendenannahmen in der Dachauer Straße 192 und am Stahlgruberring 8 abgegeben werden. Die Spenden werden in den Kleiderkammern an bedürftige Münchner mit und ohne Migrationshintergrund abgegeben und in den hauseigenen diakonia-Läden verkauft. Textilien, die von der diakonia nicht direkt verkauft oder an Bedürftige abgegeben werden können, gehen an die Partner-Firma ReSales im thüringischen Apolda, ein anerkannter Partner von FairWertung, der Textilien auch recycelt. Die Erlöse daraus fließen zurück in die soziale Arbeit der diakonia. diakonia ist der Dachorganisation FairWertung angeschlossen, seit 1994 engagiert sich das bundesweite Netzwerk für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit beim Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung.

Derzeit werden folgende Sachen dringend für die Versorgung in den Kleiderkammern (Seidlstr. 4, Stahlgruberring 8, Bayernkaserne) benötigt: Männerkleidung in kleinen Größten (Unterwäsche, Socken, Hosen, Shirts, Jacken), Männerschuhe, Rucksäcke, Rollkoffer, Reisetaschen, Leggins sowie Babyzubehör (Fläschchen, Schnuller, Windeln – bitte nur ungeöffnete Pakete).

Bildunterschrift (v.l.): Pfarrer Felix Breitling (Offenbarungskirche), Pfarrerin Verena Übler (Rogatekirche), Katrin Ritter (diakonia), Werner Windisch (Dekanatsjugendreferent) sowie die diakonia-Mitarbeiter Elisbar Pekuridse und Wolfgang Jedlicka.

Über diakonia

diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia haben wir dafür 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. Wir orientieren uns an christlichen Werten. diakonia wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet.

Ansprechpartner bei diakonia:
Katrin Ritter, Stahlgruberring 8, 81829 München Tel. (089) 12159553, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


diakonia Modenschau beim Streetlife-Festival am 9. September

diakonia zeigt beim Streetlife-Festival ihre Modenschau „We Love Fashion“ / das kaufhaus ist Spielort bei der „6. Moosacher Musiknacht“


München, 22. August 2017

diakonia modenschau Wenn sich die Ludwig- und Leopoldstraße am Samstag, 9. September, beim Streetlife-Festival und dem Corso Leopold in eine unterhaltsame Flaniermeile verwandeln, wird auch die diakonia vor Ort sein. Sie zeigt um 18 und 19 Uhr ihre beliebte Modenschau „We Love Fashion“ in der Leopoldstraße. Präsentiert wird eine modische Reise durch die vergangenen Jahrzehnte. „Es ist das letzte Mal, dass wir die Show zeigen“, betont Julia Boiger, Betriebsleiterin der Secondhand-Läden der diakonia, „und damit also die einzige Möglichkeit, das Ganze noch einmal live und in Farbe zu erleben.“

Am Abend des 9. Septembers steht dann noch die „6. Moosacher Musiknacht“ auf dem Programm, an der sich die diakonia ebenfalls beteiligt. Im kaufhaus in der Dachauer Straße 192 steht die Band „Dunghill“ auf der Bühne. Mit Gitarre, Cajon/Percussion, Kontrabass, Mandoline, Knopfakkordeon, Banjo und zwei Stimmen erzählen die vier Musiker aus dem Münchner Westen vom Alltäglichen, vom Träumen und von Abenteuern – mal traurig, mal kritisch, poetisch, aber auch lustig.

„Moosach live“ lautet das Motto der Musiknacht, bei der zwischen 20 und 24 Uhr an vielen Veranstaltungsorten im Stadtviertel Live-Musik angeboten wird. Tickets zum Preis von 5 € können am Abend in allen Veranstaltungsorten erworben werden. Das Programm läuft in allen Spielstätten nach demselben Zeitplan ab: Beginn ist um 20 Uhr und dann wird jeweils zur vollen Stunden zirka 40 Minuten gespielt. Die Besucher können nach dem Kauf eines Tickets (fünf Euro) frei zwischen allen Veranstaltungsorten wechseln. Die Benutzung der Shuttlebusse ist für Ticketinhaber kostenlos.

Tickets für die „Moosacher Musiknacht“ können im Vorverkauf unter anderem im diakonia kaufhaus erworben werden (während der Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10 bis 19 Uhr, Sa. 10-15 Uhr).

Ansprechpartner bei diakonia:
Julia Boiger, Dachauer Straße 192, 80992 München
Tel. (089) 12159540, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Umschule bei diakonia / Liliana Großhauser schafft Abschluss mit Traumnote

„Es war die beste Zeit meines Lebens!“ So beschreibt Liliana Großhauser ihre Umschulung, die sie bei der diakonia gemacht und heuer mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen hat.


München, 22. August 2017

diakonia abschluss erhrung „Ich habe die Zeit genutzt, viel gelernt und mich weiterentwickelt“, sagt die 24-Jährige. Bei der diakonia hat Liliana Großhauser (Foto r.) ihre Umschulung im kaufhaus in der Dachauer Straße 192 begonnen. „Dort habe ich im ersten Jahr alle Abteilungen durchlaufen –angefangen von Textilien über Hausrat bis hin zur Möbelabteilung. Im zweiten Jahr war ich dann im kleidsam.“

Das Secondhand-Geschäft kleidsam in der Blutenburgstraße 65 ist Teil von diakonia, einem Sozialbetrieb der 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet wurde. Hier finden Menschen, die aufgrund von Handicaps kaum eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben, eine sinnvolle Beschäftigung, werden gefördert und qualifiziert.

Liliana Großhauser hatte eine schwierige Zeit hinter sich, war arbeitsunfähig. „Ich habe nicht mehr an mich geglaubt“, erzählt sie. Auf die diakonia sei sie durch Zufall aufmerksam geworden. „An der Tür des wertstoff#4 hing ein Aushang, dass Leute gesucht werden, die stundenweise arbeiten möchten. Ich habe gleich nachgefragt, wie genau das funktioniert.“ Sie habe daraufhin bei Julia Boiger, der Betriebsleiterin der Secondhand-Läden der diakonia, angerufen und die Zusage bekommen. „Ich habe drei Stunden am Tag gearbeitet. Das darf man, auch wenn nicht arbeitsfähig ist.“ Nach einem Dreivierteljahr ist Liliana Großhauser wieder arbeitsfähig geschrieben worden. „Ich bin vor allem Julia Boiger sehr dankbar. Sie hat immer an mich geglaubt. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft.“

Die Umschulung ist ein Angebot für Menschen, die über 25 Jahre alt sind und ALG II über das Jobcenter München beziehen. Bei der diakonia haben sie die Möglichkeit, in verkürzter Ausbildungszeit einen staatlich anerkennten Berufsabschluss zu erlernen. Damit nichts schief geht, wird zur Erprobung in der Regel eine sogenannte AGH-Stelle (Arbeitsgelegenheit) vorangestellt. „Bei Liliana gab es wegen ihres Alters bei der Umschulung eine Ausnahme“, erklärt Magdalena Braun, die Leiterin des kleidsam. Die Umschulung zur Kauffrau im Einzelhandel, die Liliana Großhauser durchlaufen hat, dauerte zwei Jahre. „Liliana war sehr erfolgreich, ist praktisch unsere Vorzeige-Umschülerin“, betont Magdalena Braun. „Liliana ist sehr viel selbstbewusster geworden und hat sich positiv entwickelt. Das ist schon beeindruckend anzuschauen.“

Seit Juni dieses Jahres ist die 24-Jährige in einem anderen Einzelhandelsunternehmen in München fest angestellt. „Ich arbeite jetzt 32 Stunden in der Woche und es macht mir großen Spaß“, erzählt Liliana Großhauser. Einfach sei es allerdings nicht gewesen, die diakonia zu verlassen. „Mir ist sie ans Herz gewachsen. Aber ich bin in meinem neuen Job auch sehr glücklich. Mir geht es endlich wieder gut.“

Umschulung bei diakonia

Im Umschulungsprogramm der diakonia sind noch Plätze frei. Angeboten werden Umschulungsplätze in folgenden Bereichen: Hauswirtschaft/Gastronomie, Hauswirtschafter/-in, Fachkraft im Gastgewerbe, Malerhandwerk, Maler und Lackierer/-in, Verkauf (Verkäufer/-in, Kauffrau/-mann im Einzelhandel), Fachlagerist/-in, Fachkraft für Lagerlogistik und Kauffrau/-mann für Büromanagement.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.diakonia.de.

Ansprechpartner bei diakonia:
Julia Boiger, Dachauer Straße 192, 80992 München
Tel. (089) 12159540, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Deutscher Medienpreis 2017

diakonia ist mit dem Deutschen Medienpreis 2017 ausgezeichnet worden.


München, 26. April 2017

Mediapreis Überreichung Mit dem erstmals vergebenen Sonderpreis würdigte die hochkarätige Jury unter der Regie der Fachzeitschrift W&V eine Werbekampagne, die von der Mediaagentur KineticWorldwid für den Sozialbetrieb entwickelt und umgesetzt wurde. Dabei zeigten im vergangenen Jahr mehr als 90 Video-Steele tagesaktuell den Spendenbedarf an den bayerischen Hauptbahnhöfen mit dem Schwerpunkt München. Mit der Kampagne erhielt diakonia die notwendigen Spenden, um die Erstversorgung der Flüchtlinge in der Bayernkaserne und ihren Dependancen zu garantieren.

Eine solche Kampagne hatte es in dieser Art bisher noch nicht gegeben. Die Idee hierzu ist entstanden, weil bei der diakonia zwar viele Spenden eingegangen sind, die aber leider nicht den aktuellen Bedarf abgedeckt haben. Digitale Screens präsentierten an den bayerischen Bahnhöfen dabei praktisch eine Bedarfsliste. Über mehrere Wochen wurde so tagesaktuell gezeigt, welche Sachspenden die diakonia dringend benötigte. Zudem wurde in den 15-sekündigen Spots auch noch einmal direkt zur Bedarfsliste auf www.diakonia-fluechtlinge.de verlinkt, so dass sich Interessierte sofort mobil weiter informieren konnten.

Mit Botschaften wie „Täglich kommen über 500 Flüchtlinge in München an und benötigen unsere Unterstützung! Helfen Sie aktiv bei der Spendenausgabe mit!“ animierten die Spots zudem die Passanten, sich ehrenamtlich bei der diakonia zu engagieren.

Autorin: Simone Bauer


„Zuverdienst ist ein Motor der Inklusion“

Dieter Sommer, Geschäftsführer der diakonia, und Josef Mederer, Bezirkstagspräsident von Oberbayern, sprechen miteinander über die lange Partnerschaft, über die Zukunft des Zuverdiensts und moderne Maßnahmen zur Arbeitsförderung von Menschen it seelischer Erkrankung.


München, 22. September 2016

Josef Mederer, Bezirkstagspräsident von OberbayernDieter Sommer, diakonia

Dieter Sommer:
Bereits seit 2001 ist der Bezirk Oberbayern Partner der diakonia. Damals wurde in Ebersberg ein Zuverdienstbetrieb für Menschen mit psychischen Erkrankungen eröffnet. Daraus entwickelte sich schnell ein bundesweites Vorzeigemodell. Was hat den Bezirk Oberbayern zu Beginn des Jahrtausends bewogen, diese Vorreiterrolle für die niedrigschwellige Beschäftigung zu übernehmen?

Josef Mederer:
Als Träger der psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Versorgung erleben wir oft, dass Menschen nach einer seelischen Krise aus dem Arbeitsleben fallen. Dabei ist das Arbeitsleben so wichtig, weil es dem Tag eine sinnvolle Struktur gibt – gerade in einer Gesellschaft, die sich so sehr über Arbeit definiert wie die unsere. Vor diesem Hintergrund ist vor 15 Jahren der Zuverdienst entstanden. Menschen mit seelischen Erkrankungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, ist seither ein zentrales Ziel beim Bezirk Oberbayern.

Dieter Sommer: Das Förderprogramm Zuverdienst unterstützt Menschen mit seelischen Problemen und einer geringeren Leistungsfähigkeit. Dies ermöglicht den Betroffenen nicht nur die soziale Teilhabe, sondern lässt ihnen auch die Chance, nach überwundener Krise über eine AGH- oder MAW-Beschäftigung wieder dauerhaft ein sozialversicherungspflichtiges Verhältnis aufzunehmen. Halten Sie auch in Zukunft am Zuverdienst fest?

Josef Mederer: Beim Bezirk stehen wir zum Zuverdienst, vorausgesetzt an der Sozialgesetzgebung des Bundes ändert sich nichts Grundlegendes. Zuverdienst ist ein Motor der Inklusion. Wenn die Zuverdienstprojekte also dazu beitragen, Menschen mit Behinderungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln, dann begrüßen wir das. Wenn nicht, dann ist das für uns ebenso in Ordnung, weil sich die Lebensverhältnisse der Klienten trotzdem verbessern.

Dieter Sommer: Heute werden bei der diakonia über 100 Menschen in eigenen Zuverdienstbetrieben beschäftigt. Mit der Entscheidung des Bezirks Oberbayern, im Zuverdienst keine Menschen mehr zu fördern, die ALG2 bekommen, gingen unsere betrieblichen Ziele, die uns anvertrauten Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren, weitgehend verloren. Dies bedauern wir noch heute: Zuverdienstbetriebe stehen nicht mehr für die Entwicklung und Veränderung der Menschen. Sehen Sie Chancen, dies im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes, wieder rückgängig zu machen?

Josef Mederer: Ich hoffe, Sie sehen es mir nach, aber ich bin der falsche Adressat für diese Frage, die bei den Jobcentern besser aufgehoben wäre. Fakt ist: Die Bezirke sind für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zuständig. In diesem Sinne richten sich unsere Zuverdienstprojekte an Menschen, die aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung vorübergehend oder dauerhaft nicht erwerbsfähig sind. Als Träger der Eingliederungshilfe dürfen wir die Empfänger von Arbeitslosengeld 2 nicht bei der Wiedereingliederung in Arbeit fördern. Die ALG-2-Träger, also die Jobcenter, müssen endlich für ihre Klienten eigene Angebote schaffen oder im Einzelfall die Kosten für den Zuverdienst übernehmen. Die Jobcenter entziehen sich, trotz intensivster Gespräche mit uns, seit Jahren dieser Verantwortung – leider zulasten der Eingliederungshilfe.

Dieter Sommer: Mit dem Arbeitsförderungsprogramm hat der Bezirk Oberbayern bei diakonia die Voraussetzung geschaffen, dass 120 Menschen mit seelischen oder körperlichen Behinderungen ein festes und auskömmliches Arbeitsverhältnis erhalten. Bleibt das Programm in Zukunft erhalten? Gibt es im Bezirk Oberbayern vielleicht sogar Bemühungen, diese Fördermaßnahme auszubauen?

Josef Mederer: Der Bezirk hat die Zuverdienstangebote über viele Jahre hinweg ausgebaut. Heute gibt es sie flächendeckend in ganz Oberbayern; aktuell bezuschussen wir mit 8,5 Millionen Euro 850 Plätze. Die diakonia ist derzeit der größte Anbieter. Im bundesweiten Vergleich sind diese Zahlen herausragend. Darauf können diakonia, die übrigen Träger und wir stolz sein.

Dieter Sommer: Zuverdienst und Arbeitsförderung sind keine gesetzlichen Pflichtleistungen, sondern freiwillige Maßnahmen, die der Bezirk Oberbayern auf beispielhafte Weise fördert, finanziert und unterstützt. Für uns ist das ein Sinnbild gelebter Inklusion. Doch Behindertenwerkstätten und Beschäftigungsträger wie diakonia stehen im ständigen Wettbewerb um die Fördermittel des Bezirks. Ist die berufliche Integration langzeitarbeitsloser und kranker Menschen auch in Zukunft ein Fördermittel des Bezirks Oberbayern?

Josef Mederer: Für uns gibt es aktuell keinen Grund den Zuverdienst in Frage zu stellen; deshalb kann auch von einem Wettbewerb um Fördermittel keine Rede sein. Teilhabe am Arbeitsleben ist ein zentraler Bereich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Die Schwierigkeit ist, dass im Sozialrecht mehrere Leistungs- bzw. Rehabilitationsträger zuständig sind und die Eingliederungshilfe dabei stets nachrangig eintritt. Daher gilt unser besonderes Augenmerk allen Menschen, die wegen der Art und Schwere ihrer Behinderungen nicht erwerbsfähig sind und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur geringe Chancen haben. Ein ganz wichtiger Schritt ist für uns deshalb, den Zuverdienst für alle nicht erwerbsfähigen Menschen mit Behinderungen zu öffnen, also auch für diejenigen, die eine geistige oder körperliche Einschränkung haben. Leider müssen wir aber feststellen, dass die Träger diesem Auftrag bisher nur unzureichend nachkommen und weiterhin fast nur Angebote für Menschen mit seelischen Behinderungen anbieten. Für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen gibt es einfach noch viel zu wenige Projekte.

Autor: Katja Pfeifer


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