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20 Jahre diakonia in München

Der Integrations- und Beschäftigungsbetrieb feiert Jubiläum


20 Jahre diakonia

München, 08. Juli 2016

Als der Evangelische Dekanatsbezirk München und die Innere Mission München vor zwanzig Jahren die diakonia gründeten, war das eine ganz besondere Kooperation zwischen Kirche und Diakonie in Bayern: Der neue Betrieb sollte Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen schaffen, die am ersten Arbeitsmarkt keine Chance hatten. Mit Unterstützung des Arbeitsamtes entstanden Stellen in der Büroreinigung, im IT-Service und in der mobilen Betriebsmeisterei.

Heute, 20 Jahre später, gehört diakonia zu den großen Integrations- und Beschäftigungsbetrieben dieser Art in der Landeshauptstadt München: Mehr als 400 Menschen finden in den fünf Betrieben und durch die zahlreichen Beratungsprojekte eine berufliche Orientierung und erfahren soziale Teilhabe. Das Jubiläum findet vor allem in bewegenden Mitarbeiter- und Firmenportraits in der dia.z, der Kunden- und Mitarbeiterzeitschrift der diakonia, und im Diakonie-Report statt.

So lobt etwa Bezirkstagspräsident Josef Mederer in seinem Grußwort, dass diakonia Teilhabe schon gelebt habe, lange bevor der Inklusionsgedanke in aller Munde war: „Dieser Sozialbetrieb ist für uns im Bezirk Oberbayern deshalb der Vorreiter auf dem Weg zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt.“ Die diakonia gebe vielen eine soziale Heimat; „die Beschäftigten erfahren hier, dass ihr Betrieb und die Gesellschaft sie brauchen.“ Und Susanne Breit-Kessler, Regionalbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, betont: „Ich bin begeistert von dem Ideenreichtum und Engagement für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dies geschieht auf höchstem Niveau zusammen mit Menschen, die etwas Besonderes sind.“

Dies unterstreicht auch Anette Farrenkopf, Geschäftsführerin vom Jobcenter München: „diakonia ist uns ein unverzichtbarer Begleiter für Menschen in schwierigen Lebensphasen. Sie geben diesen Menschen neuen Halt, Mut und Perspektive.“ Brigitte Meier, soeben aus dem Amt geschiedene Sozialreferentin der Stadt München, ist davon überzeugt, dass „diakonia einen herausragenden Beitrag zum sozialen Frieden in der Stadt leistet“.

Die Stadt selbst engagiert sich schon seit drei Jahrzehnten in der Beschäftigungsförderung, das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm ist beispiellos in Deutschland. Für die enge Zusammenarbeit von diakonia und dem Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) bedankt sich nicht nur Anneliese Durst, sondern auch Oberbürgermeisten Dieter Reiter. In einem Gespräch mit diakonia-Geschäftsführer Dieter Sommer betont er, wie wichtig die öffentlich geförderte Beschäftigung auch in Zukunft sein wird. Trotzdem empfiehlt er allen Beschäftigungsbetrieben, sich breit aufzustellen, um nicht nur von einem Finanzgeber abhängig zu sein: „Diesen Weg hat diakonia von Anfang an konsequent bestritten.“

Auch wenn das nicht immer einfach war. Der Wegfall von Fördermitteln, finanzieller Druck durch gewerbliche Konkurrenten, all das hat im Lauf der zwei Jahrzehnte auch zu einigen Rückschlägen geführt. Heute steht diakonia auf soliden Beinen und das soll auch so bleiben. Geschäftsführer Dieter Sommer legt Wert auf Solidität und Nachhaltigkeit: „Die Arbeitsplatzsicherheit und der Erhalt des großartigen Betriebsklimas stehen für mich im Vordergrund.“ Und vielleicht findet der Wunsch von Michael Bammessel, dem Präsidenten des Diakonischen Werks in Bayern, bald Gehör. „Ich wünsche diakonia, dass endlich die gesetzlichen Möglichkeiten für den sozialen Arbeitsmarkt verbessert werden.“

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Über diakonia

diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Handicaps Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia wurden dafür rund 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. diakonia orientiert sich an christlichen Werten; der gemeinnützige Betrieb wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet.

Die Betriebe:

  • diakonia secondhand: Sammlung, Sortierung und Verkauf von Sachspenden
  • diakonia inhouse: Kita-Bewirtschaftung
  • diakonia Malerfachbetrieb
  • TipTopBOX: Recycling von Tinten und Toner
  • Kleiderkammer und Flüchtlingshilfe

Die Beratungsprojekte:

  • MALZ: Münchner Arbeitslosenzentrum
  • diakonia KASA: Sozialberatung
  • diakonia Karla Start
  • IBZ Mitte
  • diakonia Betriebliche Sozialarbeit

Kontakt:

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Unternehmenskommunikation
Katja Pfeifer
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80992 München

Tel.: +49 (0)89 51 66 47 50
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