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20 Jahre diakonia in München

Der Integrations- und Beschäftigungsbetrieb feiert Jubiläum


20 Jahre diakonia

München, 08. Juli 2016

Als der Evangelische Dekanatsbezirk München und die Innere Mission München vor zwanzig Jahren die diakonia gründeten, war das eine ganz besondere Kooperation zwischen Kirche und Diakonie in Bayern: Der neue Betrieb sollte Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen schaffen, die am ersten Arbeitsmarkt keine Chance hatten. Mit Unterstützung des Arbeitsamtes entstanden Stellen in der Büroreinigung, im IT-Service und in der mobilen Betriebsmeisterei.

Heute, 20 Jahre später, gehört diakonia zu den großen Integrations- und Beschäftigungsbetrieben dieser Art in der Landeshauptstadt München: Mehr als 400 Menschen finden in den fünf Betrieben und durch die zahlreichen Beratungsprojekte eine berufliche Orientierung und erfahren soziale Teilhabe. Das Jubiläum findet vor allem in bewegenden Mitarbeiter- und Firmenportraits in der dia.z, der Kunden- und Mitarbeiterzeitschrift der diakonia, und im Diakonie-Report statt.

So lobt etwa Bezirkstagspräsident Josef Mederer in seinem Grußwort, dass diakonia Teilhabe schon gelebt habe, lange bevor der Inklusionsgedanke in aller Munde war: „Dieser Sozialbetrieb ist für uns im Bezirk Oberbayern deshalb der Vorreiter auf dem Weg zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt.“ Die diakonia gebe vielen eine soziale Heimat; „die Beschäftigten erfahren hier, dass ihr Betrieb und die Gesellschaft sie brauchen.“ Und Susanne Breit-Kessler, Regionalbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, betont: „Ich bin begeistert von dem Ideenreichtum und Engagement für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dies geschieht auf höchstem Niveau zusammen mit Menschen, die etwas Besonderes sind.“

Dies unterstreicht auch Anette Farrenkopf, Geschäftsführerin vom Jobcenter München: „diakonia ist uns ein unverzichtbarer Begleiter für Menschen in schwierigen Lebensphasen. Sie geben diesen Menschen neuen Halt, Mut und Perspektive.“ Brigitte Meier, soeben aus dem Amt geschiedene Sozialreferentin der Stadt München, ist davon überzeugt, dass „diakonia einen herausragenden Beitrag zum sozialen Frieden in der Stadt leistet“.

Die Stadt selbst engagiert sich schon seit drei Jahrzehnten in der Beschäftigungsförderung, das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm ist beispiellos in Deutschland. Für die enge Zusammenarbeit von diakonia und dem Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) bedankt sich nicht nur Anneliese Durst, sondern auch Oberbürgermeisten Dieter Reiter. In einem Gespräch mit diakonia-Geschäftsführer Dieter Sommer betont er, wie wichtig die öffentlich geförderte Beschäftigung auch in Zukunft sein wird. Trotzdem empfiehlt er allen Beschäftigungsbetrieben, sich breit aufzustellen, um nicht nur von einem Finanzgeber abhängig zu sein: „Diesen Weg hat diakonia von Anfang an konsequent bestritten.“

Auch wenn das nicht immer einfach war. Der Wegfall von Fördermitteln, finanzieller Druck durch gewerbliche Konkurrenten, all das hat im Lauf der zwei Jahrzehnte auch zu einigen Rückschlägen geführt. Heute steht diakonia auf soliden Beinen und das soll auch so bleiben. Geschäftsführer Dieter Sommer legt Wert auf Solidität und Nachhaltigkeit: „Die Arbeitsplatzsicherheit und der Erhalt des großartigen Betriebsklimas stehen für mich im Vordergrund.“ Und vielleicht findet der Wunsch von Michael Bammessel, dem Präsidenten des Diakonischen Werks in Bayern, bald Gehör. „Ich wünsche diakonia, dass endlich die gesetzlichen Möglichkeiten für den sozialen Arbeitsmarkt verbessert werden.“

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Über diakonia

diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Handicaps Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia wurden dafür rund 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. diakonia orientiert sich an christlichen Werten; der gemeinnützige Betrieb wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet.

Die Betriebe:

  • diakonia secondhand: Sammlung, Sortierung und Verkauf von Sachspenden
  • diakonia inhouse: Kita-Bewirtschaftung
  • diakonia Malerfachbetrieb
  • TipTopBOX: Recycling von Tinten und Toner
  • Kleiderkammer und Flüchtlingshilfe

Die Beratungsprojekte:

  • MALZ: Münchner Arbeitslosenzentrum
  • diakonia KASA: Sozialberatung
  • diakonia Karla Start
  • IBZ Mitte
  • diakonia Betriebliche Sozialarbeit

Kontakt:

diakonia GmbH
Unternehmenskommunikation
Katja Pfeifer
Dachauer Straße 192
80992 München

Tel.: +49 (0)89 51 66 47 50
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MBQ-Jahrespräsentation: diakonia stellt eigene Projekte vor

Auf der Jahrespräsentation des MBQ (Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm) am 10. Mai im Berufsinformationszentrum zeigt diakonia ihre Projekte zur Integration langzeitarbeitsloser Münchnerinnen und Münchner.


mbq flyer

München, 09. Mai 2016

Auf der Jahrespräsentation des MBQ (Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm) am 10. Mai im Berufsinformationszentrum zeigt diakonia ihre Projekte zur Integration langzeitarbeitsloser Münchner. Geschäftsführer der diakonia, Dieter Sommer, freut sich auf die Veranstaltung: „MBQ hat Vorbildcharakter in der kommunalen Beschäftigungspolitik im ganzen Bundesgebiet, wir folgen sehr gerne der Einladung des RAW“.

Der für die kommunale Arbeitsmarktpolitik zuständige Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Bürgermeister Josef Schmid: „Seit Jahren haben wir mit dem MBQ ein wirksames Instrument, um die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Diese ist und bleibt das größte gesellschaftliche Armuts- und Ausgrenzungsrisiko. Daher stellt die Stadt mit den Sozialen Betrieben und dem Verbundprojekt ein qualitativ hochwertiges Förderangebot bereit und investiert jährlich rund 17 Millionen Euro zusätzlich zu den Mitteln des Jobcenters für Beschäftigung und Qualifizierung.

Derzeit werden 34 Soziale Betriebe in München und 29 Projekte im Verbundprojekt Perspektive Arbeit durch das MBQ gefördert. An Infoständen und bei Vorträgen erfahren Interessierte mehr über die Arbeit der sozialen Träger und über einzelne Projekte.

mbq logo

Kontakt:
Katja Pfeifer / diakonia GmbH
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Spenden on demand mit Digital Out of Home

Kinetic und diakonia machen mit gemeinsamer Kampagne auf tagesaktuellen Spendenbedarf für Flüchtlinge aufmerksam


diakonia kampagne hauptbahnhof

München, 21. März 2016

Der Out of Home-Spezialist Kinetic hat für die diakonia eine Digital-Kampagne entwickelt, die es so noch nicht gab: Über Station Video informieren sie tagesaktuell über den Spendenbedarf für Flüchtlinge, die die diakonia in München mit Kleidung und Hygieneartikeln erstversorgt.

Seit heute rufen die digitalen Screens die Bürgerinnen und Bürger an Bahnhöfen der Bayernmetropole zur Mithilfe auf. Die Idee zur Kampagne entstand, weil viele Spenden eingehen, für die die diakonia sehr dankbar ist, die aber leider nicht den aktuellen Bedarf abdecken. 90 Prozent aller Spenden sind beispielsweise Frauenkleidung, während gerade Herrenkleidung, besonders in kleinen Konfektionsgrößen, dringend benötigt wird.

Deshalb funktioniert die Kampagne wie eine Bedarfsliste: Sie schaltet über zwei Wochen tagesaktuell, welche Sachspenden dringend benötigt werden. „Digital Out of Home ist nicht nur das perfekte Medium, um gezielt zu informieren, sondern auch um Zielgruppen zu aktivieren. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir den Vorteil unseres Mediums gemeinnützig einsetzen können“, sagt Thorsten Ebbing, CEO von Kinetic Worldwide Germany. „Wir sind zeitlich so flexibel, dass wir Montags beispielsweise um Spenden wie Herrenpullover in Größe S, Mittwochs aber vielleicht um Shampoo und Duschgel bitten können“, erklärt Steffen Ansorge, Director von Kinetic Active, der sich im Unternehmen um innovative und vernetzte Kommunikationsmaßnahmen kümmert.

Stichwort „vernetzt“: Die 15-sekündigen Spots verlinken auch noch einmal direkt zur Bedarfsliste auf www.diakonia-fluechtlinge.de, sodass sich Interessierte sofort Mobile weiter informieren können. Denn die Kampagne soll keine Fragezeichen bei den Müncherinnen und Münchnern hinterlassen, deren Mithilfe dringend benötigt wird. Sie soll auf einen Blick zeigen, was gebraucht wird und wo die Helfer ihre Spenden abgeben können.

Mit Botschaften wie „Täglich kommen über 500 Flüchtlinge in München an und benötigen unsere Unterstützung! Helfen Sie aktiv bei der Spendenausgabe mit!“ animieren die Spots die Passanten auch, sich ehrenamtlich bei der diakonia zu engagieren. Ob freiwillige Helfer, Geld- oder Sachspenden: Jede Art von Unterstützung hilft der diakonia derzeit weiter.

„Als Kinetic uns ihre Idee der digitalen, tagesaktuellen Kampagne vorgestellt hat, waren wir sofort begeistert. Wo lässt es sich besser um Hilfe bitten, als direkt in der Öffentlichkeit. Wir lenken damit die Aufmerksamkeit unserer Mitmenschen auf einen Notstand und hoffen, dass noch mehr von ihnen aktiv werden und uns unterstützen“, sagt Dieter Sommer, Geschäftsführer der diakonia.

Spenden können in der Dachauer Straße 192 und am Stahlgruberring 8 in München oder in den diakonia Kleidercontainern im Stadtgebiet abgegeben werden. Standorte unter www.diakonia.de.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Tanja Anding, Kinetic Worldwide Germany
Tel.: +49 (0)69 66 777 61 25
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Katja Pfeifer, diakonia GmbH
Tel.: +49 (0)89 51 66 47 50
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WE Communications: Weltweite Spendenbereitschaft

Weltweit sammelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunikationsagentur WE Communication  für die Flüchtlinge in München.


15.02.2016

WE Communication München, 15. Februar 2016 - Die internationale Kommunikationsagentur WE Communications unterstützt mit einer Spende in Höhe von 10.535 € den Münchner Sozialbetrieb diakonia in der Flüchtlingshilfe. Mit dem Geld kann die diakonia Sachspenden um dringend benötigte, persönliche Artikel des alltäglichen Bedarfs ergänzen. So werden mit dem Spendenbetrag beispielsweise 1.755 Flüchtling in der Erstaufnahme mit einem Hygienekit (Duschgel, Shampoo, Bodylotion, etc.) ausgestattet.
br> Zu Weihnachten waren alle WE-Mitarbeiter weltweit aufgerufen, über verschiedene soziale Projekte und Unternehmen abzustimmen. Danach bemaß sich der Spendenwert, den WE Communications zur Verfügung stellte. Der Betrag wurde von der WE CEO Melissa Waggener Zorkin verdoppelt. So konnte die Summe von insgesamt 10.535 € erreicht werden. Bereits im Jahr 2015 hat die Kommunikationsagentur sowohl bei der Spendenausgabe in der Bayernkaserne als auch mit Sachspenden geholfen. Das Engagement soll in diesem Jahr intensiviert werden.

„Geflüchtete willkommen heißen und bei der Ankunft zu unterstützen ist für uns nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe, sondern eine Herzensangelegenheit“, so Bianca Eichner, stellvertretende Geschäftsführerin WE Communications. „Deshalb packen wir in den Erstaufnahmelagern mit an. Wir freuen uns, dass wir die großartige Arbeit der diakonia bei der Versorgung von Geflüchteten gemeinsam mit unseren internationalen Kollegen auch finanziell unterstützen und so die Not der Menschen lindern können.“


Bild oben: V.l.n.r.: Stephan Winzler und Katharina Hering (beide WE Communications); Dieter Sommer, Geschäftsführer der diakonia und Bianca Eichner, stellvertretende Geschäftsführerin von WE Communications Deutschland

Weitere Informationen: http://www.we-worldwide.com


Gesucht: Kleider- , Sach- und Zeitspenden für Flüchtlinge

Weiterhin hoher Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung bei Erstversorgung


02.02.2016

Foto Spendensortierung
diakonia bittet alle Münchner Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Erstversorgung von Flüchtlingen. In der Kleiderkammer der Bayernkaserne und in den anderen Erstaufnahmeeinrichtungen im Stadtgebiet werden dringend Kleider- und Sachspenden benötigt. Großer Bedarf herrscht an Männerkleidung in den Größen XS und S (Hosen, Pullover, T-Shirts, Socken, Unterhosen und Schuhe) sowie an Reisetaschen und Koffern.

„Unsere Lager sind fast leer, wir brauchen die Mithilfe der Münchner Bevölkerung“, bittet Iris Krohn, Leiterin von diakonia secondhand, „bitte unterstützen Sie uns mit Kleider- und Sachspenden.“ Seit Herbst 2014 versorgt diakonia die ankommenden Flüchtlinge in der Bayernkaserne und in den dazugehörigen Dependancen mit Kleidung und einer Erstausstattung Hygieneartikel.

Spenden können an den Annahmestellen in der Dachauer Str. 192 sowie am Stahlgruberring 8 abgegeben werden. Im Stadtgebiet stehen außerdem mehr als 20 Kleidercontainer der diakonia bereit. Die Standorte der Kleidercontainer: www.diakonia.de/spenden/sachspenden

Münchnerinnen und Münchner, die mithelfen wollen, können Flüchtlinge auch ehrenamtlich unterstützen. diakonia sucht stets freiwillige Helferinnen und Helfer im Moosfeld oder in der Bayernkaserne. Diejenigen, die sich bei diakonia ehrenamtlich engagieren möchten, tun dies tageweise in der Kleiderausgabe oder in der Textilsortierung. „Es ist keine Verpflichtung zu einem langfristigen Engagement“, erklärt Iris Krohn von der diakonia, „wir freuen uns über jede helfende Hand.“ Auch Firmen, die einen Social Event planen, sind gerne gesehen.

Passende Termine im Online-Kalender unter
http://diakonia-fluechtlinge.de/zeit-spenden/spendensortierung-ost
http://diakonia-fluechtlinge.de/zeit-spenden/kleiderkammer-ost
http://diakonia-fluechtlinge.de/zeit-spenden/bayernkaserne

Weitere Informationen unter www.diakonia-fluechtlinge.de oder mailen Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Warme Decken, Schals und Röcke aus Edinburgh

Gut 1.800 Kilometer haben rund 12 Tonnen Kleidung aus Schottland hinter sich


11.12.2015

Foto Übergabe Kleiderspenden aus Schottland1.800 Kilometer haben rund 12 Tonnen Kleidung hinter sich, die im Sortierbetrieb am Stahlgruberring 8 im Moosfeld angekommen sind. Absender der ungewöhnlichen Spende: Die Edinburgh Direct Aid (EDA) in der schottischen Hauptstadt – seit 1954 (und damit älteste) Partnerstadt von München. Rund 1.800 Kilometer haben die gespendeten Kleider aus den Highlands zurückgelegt, bevor sie jetzt an Flüchtlinge verteilt werden können. Die Schottische Regierung hat das Unternehmen mit einer Zuwendung von 10.000 Pfund unterstützt.

Schon seit mehr als 20 Jahren sammelt EDA Hilfsgüter speziell für Flüchtlinge und bringt sie auch selber vor Ort. Bislang gingen die Container nach Bosnien, Kroatien oder Gaza, in den Kosovo oder in den Libanon. Die Herzlichkeit, mit der die Münchner Bevölkerung die Flüchtlinge im September empfangen hatte, beeindruckte jedoch die schottische Hilfeorganisation. Über die Vermittlung einer Privatperson kamen die beiden Hilfeorganisationen dann zusammen und machten aus, was genau gebraucht wird in der kalten Jahreszeit.

Das Ergebnis der Kleidersammlung, zu der die Schotten ihre sonst gerne als sehr sparsam apostrophierten Landsleute aufriefen, brach alle Rekorde: „We were almost overwhelmed by the quantities of goods donated“, berichtet EDA-Chairman Denis Rutovitz. Und diakonia-Geschäftsführer Dieter Sommer ergänzt: „Es ist wunderbar, wie gut eine Zusammenarbeit in Europa auch klappen kann, wenn alle Beteiligten guten Willens sind.“


Neues Ladengeschäft M7 in Ebersberg

Neue Kooperation mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst (SPDi)


08.12.2015

M7 Ladengeschäft Innenansicht Die diakonia Dienstleistungsbetriebe sind in Ebersberg wieder mit einem Ladengeschäft vertreten. Im „M7“, in der Münchener Straße 7, finden künftig alle Liebhaber von Secondhand-Ware gebrauchte Textilien, Kleinmöbel, Hausrat und Gesellschaftsspiele. Zum Schnäppchenpreis – und mit einem sozialen Hintergrund.

Der Secondhand-Laden bietet derzeit 14 Arbeitsplätze für Menschen, die aufgrund schwieriger Lebenslagen oder anderer Beeinträchtigungen nur schwer Arbeit finden. Sie können sich hier beruflich orientieren oder sich qualifizieren lassen. Wie alle anderen Ladengeschäfte der diakonia lebt der Betrieb von Spenden, ob Kleidung, Schuhe oder Spielsachen. Der Integrations- und Beschäftigungsbetrieb sammelt nach den Richtlinien des Gütesiegels „FairWertung“. Gespendete Textilien und Kleinmöbel nimmt das Team des M7 gerne entgegen.

Bis vor wenigen Monaten war diakonia in Ebersberg in der Ignaz-Perner-Straße vertreten. Im Frühjahr dieses Jahres entstand im Münchner Osten ein großer Sortierbetrieb, weshalb Disposition und Fuhrpark zentral gebündelt wurden. Die bisherigen Räumlichkeiten wurden zu groß.

In der Münchener Straße 7 konnte jetzt ein neues Ladengeschäft in zentraler Lage, schräg gegenüber der Kreisklinik, bezogen werden. „Die hellen Räume bieten sowohl unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch unseren Kunden ein ansprechendes Ambiente“, sagt Julia Boiger, zuständige Betriebsleiterin bei diakonia.

Zum neuen Konzept gehört auch, dass diakonia nun enger mit den örtlichen Sozialpsychiatrischen Diensten (SPDi) zusammenarbeitet. Menschen mit Handicap, die vom SPDi betreut werden und die sich für eine neue Tätigkeit interessieren, können sich direkt an diakonia wenden. Der Sozialbetrieb unterhält ein kleines Büro im Gartenhof der Tagesstätte. Die Kooperation hat bereits zahlreiche Interessierte in Arbeit gebracht.

Wie beispielsweise in der Spielzeugsortierung, die in dem neuen Ladengeschäft ebenfalls eine neue Heimat gefunden hat. Hier werden gespendete Gesellschaftsspiele von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sortiert, auf Vollständigkeit überprüft, verpackt und mit einem Gütesiegel versehen.

M7 Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag: 10 - 18.30 Uhr
Samstag:           10 - 16.30 Uhr


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diakonia eröffnet eine Kleiderkammer im Moosfeld

Kleiderausgabe für bedürftige Münchner/-innen


02.11.2015

Kleiderkammer

Am Standort im München-Moosfeld (Stahlgruberring 8) eröffnet diakonia eine Kleiderkammer. An vier Tagen in der Woche können sich bedürftige Menschen kostenlos mit dem Nötigsten ausstatten. Geschäftsführer Dieter Sommer: „Für diakonia ist das ein wichtiger Schritt, damit erreichen wir nun auch die Menschen im Münchner Osten.“

Das freundliche, helle Ladengeschäft bietet auf 100 Quadratmetern eine große Auswahl an saisonaler Kleidung und Hausrat. In Kaufhaus-Atmosphäre und unter sachkundiger Beratung suchen sich Inhaber des München-Pass, Rentner und Obdachlose ihre Waren selbst aus. Die Besucher dürfen sich alle zwei Monate bis zu zehn Teile mitnehmen. Dafür müssen sie nichts zahlen.

Sollte es zwischendurch trotzdem an etwas fehlen, dann gibt es freitags den offenen Verkauf. Die Kleiderkammer der diakonia ist dann für alle geöffnet. Monika Jepp, Ansprechpartnerin vor Ort, erklärt: „An diesem Tag darf jeder für kleines Geld bei uns einkaufen.“

Auch Flüchtlinge (nach einem Aufenthalt von zwei Monaten) sind willkommen. Gruppen aus Aufnahmezentren oder Gemeinschaftsunterkünften werden allerdings gebeten, sich unter Tel. 01 51-12 16 50 78 (Monika Jepp) anzumelden.

Öffentlich ist die Kleiderkammer gut erreichbar: An der S-Bahnhaltestelle Riem oder der U-Bahnstation Trudering bringt die Buslinie 194 alle Besucher direkt in den Stahlgruberring.

Neben der neuen Kleiderkammer im Moosfeld betreibt diakonia die Kleiderkammern in der Seidlstraße sowie in der Bayernkaserne.

Spenderinnen und Spender können modische Damen-, Herren- und Kinderkleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher, Geschirr und Küchenutensilien in den beiden Spendenannahmen Ost und West (Stahlgruberring 8 und Dachauer Str. 192) abgeben.

Öffnungszeiten:

Kleiderkammer Moosfeld:

Montag – Freitag: 10 - 15 Uhr

Spendenannahme Ost und West:

Montag – Donnerstag: 9 - 16 Uhr
Freitag:           9 - 19 Uhr
Samstag:        9 - 12 Uhr

Dringend gesucht: Kleider- und Sachspenden für Flüchtlinge

Hoher Bedarf an Hygieneartikeln, Männerkleidung in Größe XS/S und Koffern


15.08.2015

Flüchtlingsmutter mit Kind

diakonia bittet alle Münchner Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Erstversorgung von Flüchtlingen. In der Kleiderkammer der Bayernkaserne und in den anderen Erstaufnahmeeinrichtungen im Stadtgebiet werden dringend Kleider- und Sachspenden benötigt. Großer Bedarf herrscht an Hygieneartikeln (Duschgel, Shampoo, Zahnreinigung, Körperlotion etc.), an Männerkleidung in den Größen XS und S sowie an Koffern, Rucksäcken und Taschen.

„Wir sind auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen“, bittet Vanessa Hadzic, Leiterin der Kleiderkammer, um Unterstützung, „denn unsere Lager sind fast leer und es kommen täglich neue Flüchtlinge in München an“.

Spenden können an den Annahmestellen der diakonia in der Dachauer Str. 192 sowie im Stahlgruberring 8 abgegeben werden. Im Stadtgebiet stehen außerdem mehr als 20 Kleidercontainer der diakonia bereit. Auch über diesen Weg erreichen die Spenden die Flüchtlinge. Die Standorte der Kleidercontainer: www.diakonia.de/spenden/sachspenden

Die Bayernkaserne selbst nimmt keine Kleiderspenden an. „Das ist logistisch nicht möglich“, erklärt Vanessa Hadzic, „bitte bringen Sie Ihre Spenden direkt zu uns.“

Seit Herbst 2014 versorgt diakonia die ankommenden Flüchtlinge in der Bayernkaserne und in den dazugehörigen Dependancen mit Kleidung und einer sanitären Erstausstattung. In den ersten sieben Monaten diesen Jahres wurden allein in der Bayernkaserne über 10.000 Flüchtlinge von diakonia versorgt.

Münchnerinnen und Münchner, die mithelfen wollen, können Flüchtlinge auch ehrenamtlich unterstützen. Gesucht werden stets freiwillige Helferinnen und Helfer in der Spendensortierung im Moosfeld oder in der Kleiderausgabe in der Kleiderkammer der Bayernkaserne.

Weitere Informationen unter www.diakonia-fluechtlinge.de oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Haimhauserschule in Schwabing spendet für Flüchtlinge


05.07.2015

spenden im hof der haimhauserschule Bildunterschrift: Der Schulhof der Haimhauserschule in Schwabing steht voller Taschen und Tüten mit gespendeter Kleidung und Textilien für die Flüchtlinge in der Bayernkaserne.

Unter dem Motto „Schule hilft: Willkommen! Flüchtlinge werden Freunde“ haben die Schülerinnen und Schüler der Haimhauserschule in Schwabing so viele Kleidungsstücke und Spielsachen gesammelt, dass elf Autos, Transporter und Minibusse eingesetzt werden mussten, um alles in die Bayernkaserne zu fahren. An Spendengeldern kamen 413 Euro zusammen.

Die Spendenaktion organisiert hat Geraldine Brunner, die bereits seit Beginn der Flüchtlingswelle, in der Kleiderkammer der Bayernkaserne ehrenamtlich tätig ist. „Ich bin überwältigt von der Spendenbereitschaft der Familien“, freut sie sich. Schon im vergangenen November hat sie zusammen mit Eltern eine Sammelaktion gestartet und 1.130 Euro für Flüchtlinge gesammelt.

Allen Schülerinnen und Schülern, Lehrern, Eltern und freiwilligen Helfer/-innen der Haimhauserschule sagen wir ein ganz herzliches Dankeschön.

Auch Sie können helfen:

Mit Sachspenden

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