diakonia GmbH
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„Tag der Wohnungslosen“

In der diakonia-Kleiderkammer in der Seidlstraße können sich Obdachlose mit Kleidung eindecken


München, 11. September 2018

Wir stellen durchaus fest, dass die Anzahl der Obdachlosen, die sich bei uns in der Kleiderkammer versorgen, in den vergangenen Jahren gestiegen ist“, sagt Jolanta Rafalowicz anlässlich des „Tags der Wohnungslosen“ am 11. September. Die Leiterin der diakonia Kleiderkammer in der Seidlstraße weiß wovon sie spricht. „Ich bin recht nah dran an den Menschen. Sie können sich hier mit Kleidung und – je nach Bedarf – mit Hygieneartikeln eindecken. Wir geben aber auch, wenn wir haben, Rucksäcke, Schlafsäcke und Isomatten aus.“ Oft sei für die obdachlosen Menschen, es sind hauptsächlich Männer aus Osteuropa, auch der persönliche Kontakt wichtig. „Da geht es meist einfach nur um ein Gespräch. Es ist wichtig, dass jemand da ist, der sich die Sorgen, Nöte und Ängste anhört.“ Jolanta Rafalowicz hat immer ein offenes Ohr für ihre Klienten. „Das Ganze hat natürlich auch mit Vertrauen zu tun. Viele erzählen mir ihre Geschichten.“

Zwischen 100 und 150 Personen kommen jeden Monat in die diakonia Kleiderkammer in der Seidlstraße. Tendenz steigend. „Vielen Menschen aus Osteuropa wird hier Arbeit versprochen. Sie kratzen Geld zusammen und lassen sich nach Deutschland bringen, wo sie einfach auf die Straße gesetzt werden“, erzählt Jolanta Rafalowicz. „Von den Leuten, die sie hier her gebracht haben, hören sie nie wieder. Sie sind völlig auf sich allein gestellt und überfordert.“ Dann sei der Weg zur Obdachlosigkeit nicht mehr weit. „Das geht sehr schnell. Und wer einmal in diesem Teufelskreis drin ist, kommt nur ganz schwer wieder heraus – wenn überhaupt.“ Ein weiteres Problem dabei: viele der Männer gehen oft aus Schamgefühl nicht in ihre Heimatländer zurück. „Das erlebe ich ganz oft. Und dann ist natürlich immer auch noch Alkohol im Spiel.“

Nichts desto trotz gebe es aber auch einige ihre Klienten, denen die Wiedereingliederung in die Gesellschaft gelungen ist. „Das ist natürlich immer eine schöne Geschichte. Auch wenn es der Weg in ein Leben, das nicht mehr auf der Straße stattfindet, meist schwierig ist“, weiß Jolanta Rafalowicz, die bereits seit 1990 in der diakonia Kleiderkammer tätig ist. „Ich mag meine Arbeit und den Umgang mit den Menschen. Ich habe keine Berührungsängste, was mir den Zugang zu den Leuten erleichtert.“

Die drei Kleiderkammern von diakonia in der Bayernkaserne, am Stahlgruberring 8 und eben in der Seidlstraße 2-4 versorgen nicht nur Obdachlose oder geflüchtete Menschen, sondern vermehrt auch Familien und ältere Mitbürger, die nicht genügend Geld für die alltäglichen Dinge haben. Seit Herbst 2014 versorgt diakonia im Auftrag des Sozialreferats der Landeshauptstadt München die ankommenden Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen im Stadtgebiet in der humanitären Erstversorgung mit Kleidung und Hygieneartikeln. Im Rahmen des Kälteschutzprogramms stattet diakonia zudem obdachlose Münchnerinnen und Münchner mit warmen Textilien aus.

Außerdem unterstützen und beraten die Mitarbeiterinnen der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) innerhalb von diakonia Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, unter anderem eben auch Personen, die kurz vor der Obdachlosigkeit stehen. Die Basis hier lautet: Hilfe zur Selbsthilfe. „Wir arbeiten immer an der Armutsgrenze“, erzählt Evelyn Töpfer von der KASA Sozialberatung. „Die Clearingarbeit ist besonders wichtig.“ Denn zuerst müsse abgeklärt werden, um welche Problemfelder es sich handelt. „Das ist oft vielschichtig. Im Anschluss erstelle ich zusammen mit meinen Klienten eine Prioritätenliste, unterstütze sie bei den Lösungsansätzen oder vermittle sie an die unterschiedlichen Fachstellen – je nach Bedarf.“ Auch wenn Evelyn Töpfers Klienten nur selten direkt von Obdachlosigkeit betroffen sind, weiß sie: „Die prekären Lebensverhältnisse nehmen immer weiter zu. Mit geringen finanziellen Mitteln in einer Stadt wie München geeigneten Wohnraum zu finden, ist sehr schwer.“


Fotoshooting für die neue kaufhaus-Postkarte

„La Familia“ auf Bayerisch – das Fotoshooting für die neue kaufhaus-Postkarte


München, 22.August 2018

Das Fotoshooting ist beendet, aktuell werden noch die passenden Motive ausgesucht und dann sind sie fertig: die neuen Postkarten des diakonia kaufhauses. Das Besondere daran: alle Models sind Mitarbeiter von diakonia, einer gemeinnützige Organisation, die in München für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung Arbeitsplätze schafft. Angelehnt war das Fotoshooting an die bekannte „Dolce & Gabbana“-Marktingaktion „La Familia“. „Wir haben das Ganze umgewandelt in ‚La Familia auf Bayerisch‘ und die Motive etwas abgewandelt nachgestellt“, betont Julia Boiger, Betriebsleiterin der Secondhand-Läden von diakonia.

Und Andy Beutl, der am Fotoshooting als Model teilgenommen hat, erzählt: „Die notwendigen Klamotten und die Dekoration zusammen zu bekommen war in unseren Secondhand-Läden kein Problem, da fand sich schnell genug Material“, so der kaufhaus-Mitarbeiter „Schon schwieriger war es dagegen die Akteure halbwegs stilsicher und passend einzukleiden, es sollte ja ein rechtes Kunstwerk werden. Und nachdem das geschafft war und die Frisur saß ging es so richtig los: das Schminken!“

Gerade als Mann sei Farbe im Gesicht eine fremde Welt, sagt Andy Beutl, „außer vielleicht zum Fasching.“ Geschminkt wurden alle Models von Visagistin Farah Muhanna von der Kosmetikschule Schöner, die diakonia regelmäßig auch bei ihren Modeschauen ehrenamtlich unterstützt. Egal ob Lidschatten, Rouge und Kajal – jedes Modell wurde professionell geschminkt, damit beim Fotoshooting nichts mehr schief gehen konnte. „Da ist es ja mit einem schnellen Schnappschuss nicht getan“, weiß Andy Beutl. „Das Licht muss passen, die Bildaufteilung, die Ausstattung, alles muss perfekt harmonieren. Zum Glück hatten wir auch dafür einen echten Profi. Und nach nur 90 Minuten voller Posen, Verrenkungen, Fehlversuchen und kollektiven Lachkrämpfen war das Ding dann schon im Kasten.“

Mit den Postkarten, die es im Übrigen für jeden einzelnen der insgesamt sechs Secondhand-Läden von diakonia gibt, möchte der Sozialbetrieb seinen Kunden und Spendern etwas mitgeben, „das in gewisser Weise auch persönlich ist, denn die Models sind unsere Mitarbeiter“, ergänzt Julia Boiger. „Es ist doch nach wie vor schön, eine Postkarte zu verschicken – gerade im digitalen Zeitalter.“ Die kaufhaus-Postkarten werden voraussichtlich Ende September erhältlich sein.


Frühlingsgrüße und Literaturfest

Im stoffwechsel ist am Samstag, 5. Mai, Einiges geboten


München, 2. Mai 2018

Im stoffwechsel werden am Samstag, 5. Mai, ab 11 Uhr Frühlingsgrüße verschenkt, denn der Secondhand-Laden von diakonia nimmt an der Veranstaltung „Mein Viertel blüht“ teil. Mit einem Hornveilchen für jeden Kunden soll Danke gesagt werden. Danke, für die Treue und um das Wissen, dass die kleinen Läden, die Cafés oder auch das Kino den Charme des Viertels ausmachen und man so etwas nicht online erleben kann.

„Mein Viertel blüht“ lädt alle Interessierten zu einem Bummel rund um die Donnersberger- und die Schulstraße ein. Es gibt vieles zu entdecken: im stoffwechsel zum Beispiel, denn hier ist Farbe Programm. Unter dem Motto „frech, funky, retro“ reicht das Sortiment von Damen- und Herrenmode über Vintage-Bekleidung und Schmuck bis hin zu Wohnaccessoires. An alle Kunden werden am Samstag, 5. Mai, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr nicht nur Blümchen sondern auch passend zum Motto Blumenübertöpfe verschenkt! Vorbei schauen lohnt sich also!

Der diakonia-Secondhand-Laden bietet derzeit zwölf Arbeitsplätze für Menschen, die aufgrund schwieriger Lebenslagen oder anderer Beeinträchtigungen nur schwer Arbeit finden. Sie können sich hier beruflich orientieren, sich qualifizieren oder eine Ausbildung machen. Wie alle anderen Ladengeschäfte von diakonia lebt der Betrieb von Spenden, ob Kleidung, Schuhe oder Spielsachen. diakonia sammelt nach den Richtlinien des Gütesiegels „FairWertung“.

Doch das ist am 5. Mai noch lange nicht alles, denn am Abend geht es im stoffwechsel mit dem „Hörgang“, einer Mischung aus Literaturfest- und Stadtviertelentdeckung, weiter. Insgesamt lesen etwa 40 Autoren an über 25 nicht lesungserprobten Plätzen – unter anderem eben im stoffwechsel. Zu jeder vollen Stunde wird eine Viertelstunde gelesen. In Handwerksbetrieben und Denkmälern, Villen und Arbeiterwohnblöcken, Lagerhallen, Tante-Emma-Läden. Und natürlich: Parks, Brücken, Dachgeschosse, Kirchen und an vielen weiteren Plätzen: lauter echte, spezielle, unentdeckte Plätze, die mit Geschichten bereichert werden.

Zu jeder vollen Stunde der Nacht lesen die Autoren an verschiedenen Plätzen etwa 15 Minuten ihre Texte. Dann wechseln sie diese Plätze. Im stoffwechsel sind dies Katharina Körting (20 Uhr), Susanne Tägder (21 Uhr), Anika Landsteiner (22 Uhr) sowie Andrea Will und Manuel Erzgäber (23 Uhr). Weitere Informationen unter www.diakonia-stoffwechsel.de, www.hoergang.com und www.facebook.com/MeinViertelNeuhausen.

 

Teatime im kleidsam – Dankeschön an unsere Kunden

Die erste Teatime war gut besucht


München, 17. April 2018

Kaffee, Tee und Kuchen für die Stammgäste: die erste „Teatime“ im kleidsam war ein voller Erfolg. „Es ist toll, dass so viele Kundinnen unserer Einladung gefolgt sind“, freut sich Astrid Harry (Mitte), die das kleidsam seit September vergangenen Jahres leitet. „Wir haben uns das Ganze eigens für unsere liebsten und treuesten Gäste als Dankeschön ausgedacht.“ Und Julia Boiger (l.), Betriebsleiterin der Secondhand-Läden von diakonia, ergänzt: „Der Kuchen wurde von diakonia inhouse beigesteuert.“ Der Hauswirtschaftsbetrieb des Sozialunternehmens betreut mittlerweile 21 Kindertagesstätten im Raum München sowie das Stadtteilcafé „mooca“ im diakonia kaufhaus (Dachauer Str. 192).

Bei den Besucherinnen kam die kleidsam-Teatime gut an. „Eine wirklich schöne Aktion. Ich komme immer gerne ins kleidsam, denn es ist etwas ganz Besonderes. Ich wohne seit zwölf Jahren hier in unmittelbarer Nachbarschaft und kaufe Designerkleidung nur hier ein“, erzählt Stammkundin Catherine. „Und nicht zu vergessen: die Mitarbeiterinnen sind toll. Mir macht es immer wieder Spaß ins kleidsam zu gehen. Ich finde immer etwas.“

Im Übrigen ließ sich auch die lokale Politprominenz die Teatime-Einladung nicht entgehen. „Das kleidsam – und diakonia überhaupt – ist eine großartige Einrichtung“, betont Anna Hanusch (r.), Grünen-Stadträtin und Vorsitzende des Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9). „Mir gefällt dabei vor allem der Gedanke der Nachhaltigkeit. Ich selbst habe auch schon gespendet und es ist schön zu wissen, dass die Kleidung noch sinnvoll verwertet wird und jemand anderes daran Freude hat. Zudem werden Arbeitsplätze für Menschen geschaffen, die sonst vielleicht keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hätten.“

Das Secondhand-Geschäft in der Blutenburgstraße bietet schicke Kleidung für die berufstätige Frau, die gut angezogen und dabei wenig Geld ausgeben möchte. „Bei uns geht es ladylike zu“, erklärt Astrid Harry. Im geschmackvollen Ambiente des kleidsam gibt es zum perfekten Outfit selbstverständlich auch die passenden Accessoires wie Schuhe, Taschen und Schmuck. Im kleidsam secondhand im Gartenhaus (Hinterhof) wird exklusive Garderobe sowie ausgewählte Accessoires und Handtaschen angeboten. Schräg gegenüber der Secondhand-Boutique, in der Blutenburgstraße 112, befindet sich das kleidsam für Kinder, in dem gespendete hochwertige Kinderkleider bis Größe 174 und gut erhaltenes Spielzeug erhältlich ist.

Wie in allen anderen Läden der diakonia geht es im kleidsam um mehr, als nur um das Einkaufserlebnis. Die Secondhand-Läden der diakonia gelten als Musterbeispiel für die Integration psychisch-kranker Menschen in den Arbeitsalltag. Der Sozialbetrieb konnte ein Konzept etablieren, bei dem die Betroffenen einen anspruchsvollen Berufsalltag erfahren. Sie befinden sich mitten in der Gesellschaft, die Geschäfte sind für alle Interessenten geöffnet. „Bei diakonia steht immer der Mensch im Mittelpunkt“, sagt Astrid Harry. „Die Menschen, die bei uns arbeiten, bringen sehr viel Herz mit. Auch das Thema Achtsamkeit hat seinen Platz. Das ist sicher nicht in jedem Unternehmen so und ich denke, das sich das auch positiv auf unsere Kundinnen überträgt.“

 

Cappuccino und Croissants – auf Wunsch auch mit Beratung

diakonia hat in Moosach das neue Stadtteilcafé „mooca“ eröffnet


München, 28. März 2018

Das neue Stadtteilcafé „mooca“ im diakonia kaufhaus (Dachauer Straße 192) ist eröffnet. „mooca“ soll ein Ort der Begegnung mit Informations- und Beratungsangeboten werden, von dem nicht nur die Mitarbeiter von diakonia und die Kunden des kaufhauses, sondern alle Menschen aus Moosach profitieren können. Das Stadtteilcafé bietet für den kleinen Geldbeutel Kaffee und Kuchen sowie Snacks in angenehmer Atmosphäre.

Mit „mooca“ rückt das diakonia kaufhaus künftig noch mehr in den Mittelpunkt von Moosach. Neben dem gewohnten Angebot an günstigen Möbeln, Kleidern, Büchern und Hausrat bietet das soziale Unternehmen nun auch verstärkt Beratung bei der oft schwierigen Lebenssituation einzelner Kundinnen und Kunden. Das Café im Erdgeschoss soll künftig zu einem echten Stadtteiltreffpunkt werden, in dem es neben leckerem Cappuccino auch Beratung und kleinere Veranstaltungen gibt. Besucher können sich im „mooca“ über die verschiedenen Beschäftigungsmodelle von diakonia sowie die unterschiedlichen Beratungsangebote für Menschen in schwierigen Lebenssituationen informieren.

Ein Infopoint mit „fliegender Sprechstunde“ bietet Besuchern die Möglichkeit, sich zu den Themen Wohnen, Arbeiten, Bildung, Gesundheit und Familie beraten zu lassen oder Informationen zu passenden Anlaufstellen zu bekommen. Hierfür steht im „mooca“ eigens eine Sozialpädagogin für Gespräche zur Verfügung. Geplant sind auch kleinere Aktionen wie beispielsweise Spielenachmittage oder Veranstaltungen zu Gesundheits- und Ernährungsthemen. Einen hohen Stellenwert soll zudem die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen im Viertel wie der evangelischen Gemeinde und der Diakonie Moosach bekommen.


diakonia inhouse gewinnt den enable Innovationspreis

diakonia inhouse hat mit seinem Essenskonzept „Picco“ den enable Innovationspreis gewonnen.


München, 12. März 2018

diakonia inhouse hat mit seinem Essenskonzept „Picco“ am 12. März den enable Innovationspreis gewonnen. Gegen 19 Uhr hatten insgesamt fünf Finalisten im Lindenkeller in Freising die Möglichkeit in einem zweiminütigen Pitch ihre Innovation im Bereich gesunde Ernährung den versammelten WissenschaftlerInnen der vier deutschen Ernährungscluster vorzustellen. Vier deutschen Hochschulen, diversen Forschungseinrichtungen und verschiedenen Unternehmen aus Lebensmittelindustrie und –handel sind an dem Zusammenschluss beteiligt. Das Projekt Picco konnte sich dabei über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen.

„Picco“ besteht aus vier Komponenten: Es enthält Grundrezepte etwa für Brühen und Soßen, Frischekomponenten wie Gemüse, Fisch oder vorgegartem Fleisch, Trockenwaren wie Nudeln oder Reis und aus Gewürzmischungen. Bei „Picco“ werden alle Komponenten mengengenau, ungewürzt und küchenfertig als Baukastensystem geliefert. So muss nichts gewogen oder gemessen werden. Eine Gewürzmischung die beigefügt werden kann, rundet das jeweilige Gericht geschmacklich ab. Für jedes einzelne Gericht gibt es eine Rezeptanweisung.

Dabei ist der Jury die Entscheidung bestimmt nicht leicht gefallen: Zahlreiche Bewerbungen von jungen Unternehmen, die sich mit neuartigen Lebensmitteln, Services für eine gesündere Ernährung oder technologischen Neuerungen beworben haben, waren ebenfalls bei dem Contest dabei. „Picco“ konnte jedoch von Beginn an überzeugen, wie Peter Eisner vom Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung in seiner Laudatio herausstellte: „Jedes Kind sollte Zugang zu hochwertiger und nicht industriell hergestellter Nahrung haben, um Prägungen und Geschmacksnormierungen zu vermeiden.“ Genau das macht „Picco“.

Zum Einsatz kommt das Verpflegungskonzept bereits in 11 von diakonia inhouse bewirtschafteten Kindertagesstätten im Großraum von München. Betriebsleiterin Ursula Winkler freut sich über den Preis: „Wir sind sehr froh, dass die Innovation von Picco gewürdigt wird und wir damit unserem Ziel näher kommen, viele Kinder täglich gut zu versorgen.“


„WirtschaftsForums der Sozialdemokratie in München“ besucht diakonia

Betriebsführung, Vortrag und Diskussion


München, 12. März 2018

„Wie funktioniert ein sozialer Betrieb?“ lautete der Titel einer Betriebsführung mit anschließendem Vortrag und Diskussion, die diakonia eigens für Mitglieder des „WirtschaftsForums der Sozialdemokratie in München e.V.“ veranstaltet hat. diakonia-Geschäftsführer Dieter Sommer und Julia Boiger, Betriebsleiterin der Secondhand-Läden von diakonia, zeigten den knapp 30 Teilnehmern den Sozialbetrieb in der Dachauer Straße 192 – angefangen vom kaufhaus über die Spendenannahme- und sortierungsstelle bis hin zu den Verwaltungs- und Büroräumen.

„Wir leben in einer privilegierten Stadt. Um den sozialen Frieden zu fördern und zu erhalten haben wir in den vergangenen Jahren viel geleistet“, betonte Dieter Sommer. „Unser Ziel ist es, Menschen, die in unserer wohlhabenden Gesellschaft abgehängt sind, wieder den Anschluss zu ermöglichen. Wir sind mittlerweile in München zur Marke für die gute soziale Tat geworden und haben Synergien geschaffen, um die Mittel, die uns anvertraut werden, zu potenzieren. Das ist durchaus ein Privileg.“

diakonia tut etwas gegen die soziale Isolation und schafft Arbeitsplätze für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung und gibt ihnen so eine berufliche Orientierung. Sie arbeiten in den verschiedenen Betrieben von diakonia, unter anderem in der Spendenannahme, in der Altkleider, Möbeln oder Gebrauchtwaren abgegeben werden können. Hier werden sie anschließend von den diakonia-Beschäftigten sortiert und an die verschiedenen Läden sowie die drei Kleiderkammern verteilt. Sachspenden, die weder für Flüchtlinge noch in den diakonia-Geschäften Verwendung finden, werden an das Partnerunternehmen „FairWertung e.V.“ weitergegeben.

„Bei allem wirtschaftlichen Denken und dem Streben nach Effektivität muss unser Auftrag sein, Menschen durch würdevolle Beschäftigung beruflich und sozial zu integrieren“, betonte Dieter Sommer, der den Mitgliedern des „WirtschaftsForums“ das differenzierte Beschäftigungsangebot erläuterte und über die Organisationsstruktur von diakonia sowie die betriebswirtschaftliche Ausrichtung informierte. Bekannt ist diakonia vor allem für seinen Secondhand-Bereich. In insgesamt sieben Ladengeschäften in München werden die Kleider- und Sachspenden, die in den Kleiderkammern nicht benötigt werden, verkauft. Mit dem Erlös finanziert der Sozialbetrieb die 450 Arbeitsplätze seiner Beschäftigten. diakonia ist aber noch viel mehr: unter anderem bieten im Malerbetrieb rund 30 Handwerker das gesamte Spektrum von Gestaltungs- und Instandhaltungsarbeiten im Malerhandwerk an. „Wir sind ein Innungsbetrieb. Unsere Meister betreuen Gesellen, die zu 80 Prozent chronisch psychisch krank sind“, so Dieter Sommer. „Wir konkurrieren hier ganz normal am Markt zu den marktüblichen Preisen.“ Gleiches gilt für den Betrieb inhouse, der in 21 Kindertagesstätten unterschiedlicher Träger die hauswirtschaftliche Versorgung durchführt. Ferner bietet diakonia inhouse mit seinem Stadtteilcafé im kaufhaus ab April einen Treffpunkt für Moosacher Bürgerinnen und Bürger.

Die Mitglieder des WirtschaftsForums zeigten sich von diakonia begeistert. „„Wir haben das ganze Konstrukt kennengelernt“, sagte Dr. Anneliese Durst vom Referat für Arbeit und Wirtschaft. „Dass hier 450 Menschen beschäftigt werden können, kommt nicht von alleine. diakonia nimmt sehr viele Mittel in die Hand, um Langzeitarbeitslosen die Teilhabe zu sichern. Es ist beeindruckend, was in den letzten 20 Jahre hier unter schwierigen finanziellen und organisatorischen Bedingungen mit großem Einsatz geschaffen wurde.“


Frühlingsmarathon in den diakonia Läden

Fotoausstellung und satte Rabatte in den Läden von diakonia


München, 26. Februar 2018

Individuelle Outfits in bester Qualität zu fairen Preisen – so lautet das Motto in den Modeläden von diakonia, in denen nun der Frühlingsmarathon ansteht: sieben Läden in acht Stunden und bis zu 50 Prozent Rabatt heißt es wieder am Samstag, 3. März. „Die Idee hinter dem Frühlingsmarathon ist ganz einfach“, erklärt Julia Boiger, Betriebsleiterin der Secondhand-Läden von diakonia. „In der Zeit von 10 bis 18 Uhr bekommen alle Kunden pro Einkauf und Laden maximal einen Stempel. Damit gibt es dann im zweiten Laden auf den nächsten Einkauf zehn Prozent Rabatt, im dritten Laden bei zwei Stempeln 20 Prozent Rabatt und im vierten Laden schon satte 30 Prozent Rabatt.“ Der Höchstrabatt beträgt 50 Prozent.

Beim Frühlingsmarathon mit dabei sind die diakonia secondhand-Läden kaufhaus (Dachauer Str. 192), lebhaft (Schleißheimer Str. 81), kleidsam für Frauen, Gartenhaus und Kinder (Blutenburgstr. 65 und 112), stoffwechsel (Donnersbergerstr. 32) und WertStoff #4 (Seidlstr. 4 ). Für die kleidsam-Läden gibt es im Übrigen nur einen Stempel. Der Mindestkaufpreis beträgt einen Euro. „Die Sortimente in unseren Secondhand-Modeläden sind ganz unterschiedlich, deshalb ist sicherlich für jeden etwas dabei“, betont Julia Boiger. „Und ab zehn Euro Einkaufswert gibt es einen Stoffbeutel gratis.“

Das komplette Warensortiment besteht ausschließlich aus Spenden, die von diakonia-Mitarbeitern gereinigt, gebügelt und geprüft werden, bevor sie in den Secondhand-Läden verkauft werden. Die Wiederverwertung der Textilien erfolgt nach den strengen Richtlinien des „FairWert-Zeichens”, einem Gütesiegel für ethisch vertretbaren Gebrauchtwarenhandel. In den textilen Ladengeschäften der diakonia (kleidsam, stoffwechsel, WertStoff#4) finden Schnäppchenjäger und Klamotten-Liebhaber ausgesuchte Mode und pfiffige Accessoires. Im kaufhaus der diakonia gibt es neben Bekleidung für Jung und Alt auch Heimtextilien, Hausrat und Möbel. Die gespendeten Artikel sind gebrauchsfähig und werden zuvor fachgerecht auf Funktionalität und Sicherheit überprüft. Das Sortiment des lebhaft reicht von Möbel über Bilder und Hausrat bis hin zu Liebhaberstücke gehobenen Niveaus in allen Preisklassen.

Besucher des Frühlingsmarathons dürfen sich heuer noch auf ein ganz besonderes Highlight freuen: „Wir zeigen in allen Läden eine Fotoausstellung“, verrät Julia Boiger. Die insgesamt 144 Bilder sind im Rahmen einer Modenschau im Altenheim „Heilig Geist“ in Neuhausen entstanden. Unter dem Motto „Frühlingsleuchten“ haben neun Bewohnerinnen und drei Bewohner im Alter von 70 bis 92 Jahren außergewöhnliche und von Hand gefertigte Modekreationen gezeigt. Das meiste an Kleidung wurde in den Secondhand-Modeläden von diakonia eingekauft und anschließend im Atelier „Silhouette“, einer Damenmaßschneiderei, die junge Frauen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt und eine Ausbildung bietet, individuell genäht und auf die Models abgestimmt. „Die Bilder sind extrem knallig und liebevoll“, sagt Julia Boiger. „Die alten Menschen sehen toll aus und wurden wunderbar in Szene gesetzt.“ Die ausgestellten Bilder können käuflich erworben werden. Der Erlös aus dem Verkauf kommt diakonia zugute.

Über diakonia: diakonias Auftrag ist es, Menschen zu stärken, ihnen berufliche Orientierung zu ermöglichen, sie zu qualifizieren und auszubilden. Hierfür wurden in den Betrieben von diakonia rund 350 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. Die gemeinnützige Organisation, die 1996 Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk und der Inneren Mission München gegründet wurde, orientiert sich an christlichen Werten.

Ansprechpartnerin: Julia Boiger, Dachauer Straße 192, 80992 München, Tel. (089) 12159540, Email: jboiger@diakonia.de, www.diakonia.de


Was passiert mit meiner Spende?

Führung durch den diakonia-Standort Moosfeld


München, 26. Februar 2018

Am Donnerstag, 8. März, widmet sich diakonia einer wichtigen Frage, die sich viele Spender stellen: „Was passiert mit meiner Spende?“ Um die Antwort anschaulich darzustellen, findet eine Führung durch den Standort Moosfeld (Stahlgrubering 8) statt. Hierbei werden folgende Bereiche gezeigt: die Spendenannahmestelle, die Sortierung, das Hochregallager für die Flüchtlingshilfe und die Kleiderkammer Ost.

„Eine Kleiderspende ist oft eine emotionale Angelegenheit, da nicht selten Erinnerungen an den abgegeben Kleidungsstücken hängen. Da will man sie schon in guten Händen wissen und eine Ahnung haben, was damit passiert“, sagt Vanessa Hadzic, Leitung der Kleiderkammer in der Bayernkaserne. Die Führung soll Transparenz schaffen und die Gelegenheit bieten, diakonia kennen zu lernen. Auch die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements werden aufgezeigt.

Eine Anmeldung ist unter Tel. (089) 12159545 oder per Email an info@diakonia.de erforderlich.

Die Führung am Standort Moosfeld (Stahlgruberring 8, 81829 München) beginnt um 17 Uhr und endet um 19 Uhr.

Über diakonia
diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia haben wir dafür 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. Wir orientieren uns an christlichen Werten. diakonia wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet. www.diakonia.de

Ansprechpartnerin: Vanessa Hadzic diakonia GmbH Halle 28, Heidemannstr. 50 80939 München


Ehrenamtliche Tätigkeitsfelder vorgestellt / diakonia auf der Münchner Freiwilligenmesse

„Engagiere Dich!“ lautete das Motto der Münchner Freiwilligenmesse, auf der sich auch diakonia in diesem Jahr wieder erfolgreich präsentiert


München, 26. Januar 2018 (Vera Deppe, Evelyn Töpfer, Antje Leist, Irmgard Ernst, Vanessa Hadzic und Dorothea Schmöger (v.l.) auf der Freiwillligenmesse)

„Engagiere Dich!“ lautete das Motto der Münchner Freiwilligenmesse, auf der sich auch diakonia in diesem Jahr wieder erfolgreich präsentiert und ihre Angebote für ehrenamtliche Helfer vorgestellt hat. „Die Resonanz der Besucher war sehr erfreulich“, freut sich Antje Leist, Betriebsleiterin Soziale Aufgaben bei diakonia. „Wir haben viele gute und interessante Gespräche geführt. Es ist immer wieder schön zu erfahren, wie bekannt diakonia in der Stadt ist und wie positiv die Arbeit gesehen wird, die wir leisten.“ Sehr gefragt war bei zahlreichen Besuchern die ehrenamtliche Tätigkeit in der mobilen Kleiderkammer.

Die mobile Kleiderkammer ist ein Angebot, das sich an Menschen richtet, die nicht in eine der stationären Kleiderkammern kommen können, da der Weg zu weit oder zu beschwerlich ist. „Sie kommt praktisch dorthin, wo sie gebraucht wird“, erklärt Antje Leist. Seit Oktober 2017 fährt ein diakonia-Team regelmäßig zu drei Kirchengemeinden im Stadtgebiet, um Kleidung zu sozialen, günstigen Preisen anzubieten. „Wir benötigen tatkräftige Helfer, die uns beim Auf- und Abbau behilflich sind und Spaß an der Kleiderausgabe sowie am Umgang mit den Kunden haben.“ Neben einem ehrenamtlichen Einsatz in der mobilen Kleiderkammer ist diakonia immer auf der Suche nach tatkräftigen ehrenamtlichen Helfern für die Kleiderkammern in der Bayernkaserne (Sortierung und Ausgabe) sowie am Moosfeld (Ausgabe). Weitere Informationen hierzu erteilt die Verwaltung der Kleiderkammer (Tel. 089/12159545, E-Mail: kleiderkammer@diakonia.de).

„Wir haben im Rahmen der Münchner Freiwilligenmesse die Möglichkeit unsere ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder vorzustellen und können die Interessierten mit Informationen vorsorgen“, erzählt auch Irmgard Ernst, Betriebsleiterin von MALZ (Münchner Arbeitslosenzentrum). „Wir suchen unter anderem Ämterlotsen, die arbeitssuchende Personen bei Behördengängen begleiten.“ Ein Behördenbesuch stellt für viele Hilfesuchende nicht selten eine große Hürde dar. „Um Unsicherheit und gar Angst abzubauen, braucht es menschliche Nähe“, weiß Irmgard Ernst. „Wichtig ist die emotionale Unterstützung.“ Es geht nicht um juristische Beratung oder um Dolmetschertätigkeiten, vielmehr sind die Ämterlotsen da, um emotionale Unterstützung zu bieten und Mut zu machen. Nähere Informationen hierzu gibt es unter Tel. 089/12159523 sowie per E-Mail an malz@diakonia.de.

„Engagement im Stadtteil“ lautete das Motto der Münchner Freiwilligenmesse 2018, zu der über 6000 Besucher kamen. Die insgesamt 80 Aussteller informierten gezielt, wie man im nahen Umfeld Sinnvolles tun und Positives bewirken kann. FöBE, die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement, organisierte die Münchner Freiwilligenmesse bereits zum 12. Mal.


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