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„WirtschaftsForums der Sozialdemokratie in München“ besucht diakonia

Betriebsführung, Vortrag und Diskussion


München, 12. März 2018

„Wie funktioniert ein sozialer Betrieb?“ lautete der Titel einer Betriebsführung mit anschließendem Vortrag und Diskussion, die diakonia eigens für Mitglieder des „WirtschaftsForums der Sozialdemokratie in München e.V.“ veranstaltet hat. diakonia-Geschäftsführer Dieter Sommer und Julia Boiger, Betriebsleiterin der Secondhand-Läden von diakonia, zeigten den knapp 30 Teilnehmern den Sozialbetrieb in der Dachauer Straße 192 – angefangen vom kaufhaus über die Spendenannahme- und sortierungsstelle bis hin zu den Verwaltungs- und Büroräumen.

„Wir leben in einer privilegierten Stadt. Um den sozialen Frieden zu fördern und zu erhalten haben wir in den vergangenen Jahren viel geleistet“, betonte Dieter Sommer. „Unser Ziel ist es, Menschen, die in unserer wohlhabenden Gesellschaft abgehängt sind, wieder den Anschluss zu ermöglichen. Wir sind mittlerweile in München zur Marke für die gute soziale Tat geworden und haben Synergien geschaffen, um die Mittel, die uns anvertraut werden, zu potenzieren. Das ist durchaus ein Privileg.“

diakonia tut etwas gegen die soziale Isolation und schafft Arbeitsplätze für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung und gibt ihnen so eine berufliche Orientierung. Sie arbeiten in den verschiedenen Betrieben von diakonia, unter anderem in der Spendenannahme, in der Altkleider, Möbeln oder Gebrauchtwaren abgegeben werden können. Hier werden sie anschließend von den diakonia-Beschäftigten sortiert und an die verschiedenen Läden sowie die drei Kleiderkammern verteilt. Sachspenden, die weder für Flüchtlinge noch in den diakonia-Geschäften Verwendung finden, werden an das Partnerunternehmen „FairWertung e.V.“ weitergegeben.

„Bei allem wirtschaftlichen Denken und dem Streben nach Effektivität muss unser Auftrag sein, Menschen durch würdevolle Beschäftigung beruflich und sozial zu integrieren“, betonte Dieter Sommer, der den Mitgliedern des „WirtschaftsForums“ das differenzierte Beschäftigungsangebot erläuterte und über die Organisationsstruktur von diakonia sowie die betriebswirtschaftliche Ausrichtung informierte. Bekannt ist diakonia vor allem für seinen Secondhand-Bereich. In insgesamt sieben Ladengeschäften in München werden die Kleider- und Sachspenden, die in den Kleiderkammern nicht benötigt werden, verkauft. Mit dem Erlös finanziert der Sozialbetrieb die 450 Arbeitsplätze seiner Beschäftigten. diakonia ist aber noch viel mehr: unter anderem bieten im Malerbetrieb rund 30 Handwerker das gesamte Spektrum von Gestaltungs- und Instandhaltungsarbeiten im Malerhandwerk an. „Wir sind ein Innungsbetrieb. Unsere Meister betreuen Gesellen, die zu 80 Prozent chronisch psychisch krank sind“, so Dieter Sommer. „Wir konkurrieren hier ganz normal am Markt zu den marktüblichen Preisen.“ Gleiches gilt für den Betrieb inhouse, der in 21 Kindertagesstätten unterschiedlicher Träger die hauswirtschaftliche Versorgung durchführt. Ferner bietet diakonia inhouse mit seinem Stadtteilcafé im kaufhaus ab April einen Treffpunkt für Moosacher Bürgerinnen und Bürger.

Die Mitglieder des WirtschaftsForums zeigten sich von diakonia begeistert. „„Wir haben das ganze Konstrukt kennengelernt“, sagte Dr. Anneliese Durst vom Referat für Arbeit und Wirtschaft. „Dass hier 450 Menschen beschäftigt werden können, kommt nicht von alleine. diakonia nimmt sehr viele Mittel in die Hand, um Langzeitarbeitslosen die Teilhabe zu sichern. Es ist beeindruckend, was in den letzten 20 Jahre hier unter schwierigen finanziellen und organisatorischen Bedingungen mit großem Einsatz geschaffen wurde.“


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