diakonia GmbH
Dachauer Straße 192
80992 München
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„WirtschaftsForums der Sozialdemokratie in München“ besucht diakonia

Betriebsführung, Vortrag und Diskussion


München, 12. März 2018

„Wie funktioniert ein sozialer Betrieb?“ lautete der Titel einer Betriebsführung mit anschließendem Vortrag und Diskussion, die diakonia eigens für Mitglieder des „WirtschaftsForums der Sozialdemokratie in München e.V.“ veranstaltet hat. diakonia-Geschäftsführer Dieter Sommer und Julia Boiger, Betriebsleiterin der Secondhand-Läden von diakonia, zeigten den knapp 30 Teilnehmern den Sozialbetrieb in der Dachauer Straße 192 – angefangen vom kaufhaus über die Spendenannahme- und sortierungsstelle bis hin zu den Verwaltungs- und Büroräumen.

„Wir leben in einer privilegierten Stadt. Um den sozialen Frieden zu fördern und zu erhalten haben wir in den vergangenen Jahren viel geleistet“, betonte Dieter Sommer. „Unser Ziel ist es, Menschen, die in unserer wohlhabenden Gesellschaft abgehängt sind, wieder den Anschluss zu ermöglichen. Wir sind mittlerweile in München zur Marke für die gute soziale Tat geworden und haben Synergien geschaffen, um die Mittel, die uns anvertraut werden, zu potenzieren. Das ist durchaus ein Privileg.“

diakonia tut etwas gegen die soziale Isolation und schafft Arbeitsplätze für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung und gibt ihnen so eine berufliche Orientierung. Sie arbeiten in den verschiedenen Betrieben von diakonia, unter anderem in der Spendenannahme, in der Altkleider, Möbeln oder Gebrauchtwaren abgegeben werden können. Hier werden sie anschließend von den diakonia-Beschäftigten sortiert und an die verschiedenen Läden sowie die drei Kleiderkammern verteilt. Sachspenden, die weder für Flüchtlinge noch in den diakonia-Geschäften Verwendung finden, werden an das Partnerunternehmen „FairWertung e.V.“ weitergegeben.

„Bei allem wirtschaftlichen Denken und dem Streben nach Effektivität muss unser Auftrag sein, Menschen durch würdevolle Beschäftigung beruflich und sozial zu integrieren“, betonte Dieter Sommer, der den Mitgliedern des „WirtschaftsForums“ das differenzierte Beschäftigungsangebot erläuterte und über die Organisationsstruktur von diakonia sowie die betriebswirtschaftliche Ausrichtung informierte. Bekannt ist diakonia vor allem für seinen Secondhand-Bereich. In insgesamt sieben Ladengeschäften in München werden die Kleider- und Sachspenden, die in den Kleiderkammern nicht benötigt werden, verkauft. Mit dem Erlös finanziert der Sozialbetrieb die 450 Arbeitsplätze seiner Beschäftigten. diakonia ist aber noch viel mehr: unter anderem bieten im Malerbetrieb rund 30 Handwerker das gesamte Spektrum von Gestaltungs- und Instandhaltungsarbeiten im Malerhandwerk an. „Wir sind ein Innungsbetrieb. Unsere Meister betreuen Gesellen, die zu 80 Prozent chronisch psychisch krank sind“, so Dieter Sommer. „Wir konkurrieren hier ganz normal am Markt zu den marktüblichen Preisen.“ Gleiches gilt für den Betrieb inhouse, der in 21 Kindertagesstätten unterschiedlicher Träger die hauswirtschaftliche Versorgung durchführt. Ferner bietet diakonia inhouse mit seinem Stadtteilcafé im kaufhaus ab April einen Treffpunkt für Moosacher Bürgerinnen und Bürger.

Die Mitglieder des WirtschaftsForums zeigten sich von diakonia begeistert. „„Wir haben das ganze Konstrukt kennengelernt“, sagte Dr. Anneliese Durst vom Referat für Arbeit und Wirtschaft. „Dass hier 450 Menschen beschäftigt werden können, kommt nicht von alleine. diakonia nimmt sehr viele Mittel in die Hand, um Langzeitarbeitslosen die Teilhabe zu sichern. Es ist beeindruckend, was in den letzten 20 Jahre hier unter schwierigen finanziellen und organisatorischen Bedingungen mit großem Einsatz geschaffen wurde.“


Frühlingsmarathon in den diakonia Läden

Fotoausstellung und satte Rabatte in den Läden von diakonia


München, 26. Februar 2018

Individuelle Outfits in bester Qualität zu fairen Preisen – so lautet das Motto in den Modeläden von diakonia, in denen nun der Frühlingsmarathon ansteht: sieben Läden in acht Stunden und bis zu 50 Prozent Rabatt heißt es wieder am Samstag, 3. März. „Die Idee hinter dem Frühlingsmarathon ist ganz einfach“, erklärt Julia Boiger, Betriebsleiterin der Secondhand-Läden von diakonia. „In der Zeit von 10 bis 18 Uhr bekommen alle Kunden pro Einkauf und Laden maximal einen Stempel. Damit gibt es dann im zweiten Laden auf den nächsten Einkauf zehn Prozent Rabatt, im dritten Laden bei zwei Stempeln 20 Prozent Rabatt und im vierten Laden schon satte 30 Prozent Rabatt.“ Der Höchstrabatt beträgt 50 Prozent.

Beim Frühlingsmarathon mit dabei sind die diakonia secondhand-Läden kaufhaus (Dachauer Str. 192), lebhaft (Schleißheimer Str. 81), kleidsam für Frauen, Gartenhaus und Kinder (Blutenburgstr. 65 und 112), stoffwechsel (Donnersbergerstr. 32) und WertStoff #4 (Seidlstr. 4 ). Für die kleidsam-Läden gibt es im Übrigen nur einen Stempel. Der Mindestkaufpreis beträgt einen Euro. „Die Sortimente in unseren Secondhand-Modeläden sind ganz unterschiedlich, deshalb ist sicherlich für jeden etwas dabei“, betont Julia Boiger. „Und ab zehn Euro Einkaufswert gibt es einen Stoffbeutel gratis.“

Das komplette Warensortiment besteht ausschließlich aus Spenden, die von diakonia-Mitarbeitern gereinigt, gebügelt und geprüft werden, bevor sie in den Secondhand-Läden verkauft werden. Die Wiederverwertung der Textilien erfolgt nach den strengen Richtlinien des „FairWert-Zeichens”, einem Gütesiegel für ethisch vertretbaren Gebrauchtwarenhandel. In den textilen Ladengeschäften der diakonia (kleidsam, stoffwechsel, WertStoff#4) finden Schnäppchenjäger und Klamotten-Liebhaber ausgesuchte Mode und pfiffige Accessoires. Im kaufhaus der diakonia gibt es neben Bekleidung für Jung und Alt auch Heimtextilien, Hausrat und Möbel. Die gespendeten Artikel sind gebrauchsfähig und werden zuvor fachgerecht auf Funktionalität und Sicherheit überprüft. Das Sortiment des lebhaft reicht von Möbel über Bilder und Hausrat bis hin zu Liebhaberstücke gehobenen Niveaus in allen Preisklassen.

Besucher des Frühlingsmarathons dürfen sich heuer noch auf ein ganz besonderes Highlight freuen: „Wir zeigen in allen Läden eine Fotoausstellung“, verrät Julia Boiger. Die insgesamt 144 Bilder sind im Rahmen einer Modenschau im Altenheim „Heilig Geist“ in Neuhausen entstanden. Unter dem Motto „Frühlingsleuchten“ haben neun Bewohnerinnen und drei Bewohner im Alter von 70 bis 92 Jahren außergewöhnliche und von Hand gefertigte Modekreationen gezeigt. Das meiste an Kleidung wurde in den Secondhand-Modeläden von diakonia eingekauft und anschließend im Atelier „Silhouette“, einer Damenmaßschneiderei, die junge Frauen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt und eine Ausbildung bietet, individuell genäht und auf die Models abgestimmt. „Die Bilder sind extrem knallig und liebevoll“, sagt Julia Boiger. „Die alten Menschen sehen toll aus und wurden wunderbar in Szene gesetzt.“ Die ausgestellten Bilder können käuflich erworben werden. Der Erlös aus dem Verkauf kommt diakonia zugute.

Über diakonia: diakonias Auftrag ist es, Menschen zu stärken, ihnen berufliche Orientierung zu ermöglichen, sie zu qualifizieren und auszubilden. Hierfür wurden in den Betrieben von diakonia rund 350 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. Die gemeinnützige Organisation, die 1996 Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk und der Inneren Mission München gegründet wurde, orientiert sich an christlichen Werten.

Ansprechpartnerin: Julia Boiger, Dachauer Straße 192, 80992 München, Tel. (089) 12159540, Email: jboiger@diakonia.de, www.diakonia.de


Was passiert mit meiner Spende?

Führung durch den diakonia-Standort Moosfeld


München, 26. Februar 2018

Am Donnerstag, 8. März, widmet sich diakonia einer wichtigen Frage, die sich viele Spender stellen: „Was passiert mit meiner Spende?“ Um die Antwort anschaulich darzustellen, findet eine Führung durch den Standort Moosfeld (Stahlgrubering 8) statt. Hierbei werden folgende Bereiche gezeigt: die Spendenannahmestelle, die Sortierung, das Hochregallager für die Flüchtlingshilfe und die Kleiderkammer Ost.

„Eine Kleiderspende ist oft eine emotionale Angelegenheit, da nicht selten Erinnerungen an den abgegeben Kleidungsstücken hängen. Da will man sie schon in guten Händen wissen und eine Ahnung haben, was damit passiert“, sagt Vanessa Hadzic, Leitung der Kleiderkammer in der Bayernkaserne. Die Führung soll Transparenz schaffen und die Gelegenheit bieten, diakonia kennen zu lernen. Auch die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements werden aufgezeigt.

Eine Anmeldung ist unter Tel. (089) 12159545 oder per Email an info@diakonia.de erforderlich.

Die Führung am Standort Moosfeld (Stahlgruberring 8, 81829 München) beginnt um 17 Uhr und endet um 19 Uhr.

Über diakonia
diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia haben wir dafür 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. Wir orientieren uns an christlichen Werten. diakonia wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet. www.diakonia.de

Ansprechpartnerin: Vanessa Hadzic diakonia GmbH Halle 28, Heidemannstr. 50 80939 München


Ehrenamtliche Tätigkeitsfelder vorgestellt / diakonia auf der Münchner Freiwilligenmesse

„Engagiere Dich!“ lautete das Motto der Münchner Freiwilligenmesse, auf der sich auch diakonia in diesem Jahr wieder erfolgreich präsentiert


München, 26. Januar 2018 (Vera Deppe, Evelyn Töpfer, Antje Leist, Irmgard Ernst, Vanessa Hadzic und Dorothea Schmöger (v.l.) auf der Freiwillligenmesse)

„Engagiere Dich!“ lautete das Motto der Münchner Freiwilligenmesse, auf der sich auch diakonia in diesem Jahr wieder erfolgreich präsentiert und ihre Angebote für ehrenamtliche Helfer vorgestellt hat. „Die Resonanz der Besucher war sehr erfreulich“, freut sich Antje Leist, Betriebsleiterin Soziale Aufgaben bei diakonia. „Wir haben viele gute und interessante Gespräche geführt. Es ist immer wieder schön zu erfahren, wie bekannt diakonia in der Stadt ist und wie positiv die Arbeit gesehen wird, die wir leisten.“ Sehr gefragt war bei zahlreichen Besuchern die ehrenamtliche Tätigkeit in der mobilen Kleiderkammer.

Die mobile Kleiderkammer ist ein Angebot, das sich an Menschen richtet, die nicht in eine der stationären Kleiderkammern kommen können, da der Weg zu weit oder zu beschwerlich ist. „Sie kommt praktisch dorthin, wo sie gebraucht wird“, erklärt Antje Leist. Seit Oktober 2017 fährt ein diakonia-Team regelmäßig zu drei Kirchengemeinden im Stadtgebiet, um Kleidung zu sozialen, günstigen Preisen anzubieten. „Wir benötigen tatkräftige Helfer, die uns beim Auf- und Abbau behilflich sind und Spaß an der Kleiderausgabe sowie am Umgang mit den Kunden haben.“ Neben einem ehrenamtlichen Einsatz in der mobilen Kleiderkammer ist diakonia immer auf der Suche nach tatkräftigen ehrenamtlichen Helfern für die Kleiderkammern in der Bayernkaserne (Sortierung und Ausgabe) sowie am Moosfeld (Ausgabe). Weitere Informationen hierzu erteilt die Verwaltung der Kleiderkammer (Tel. 089/12159545, E-Mail: kleiderkammer@diakonia.de).

„Wir haben im Rahmen der Münchner Freiwilligenmesse die Möglichkeit unsere ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder vorzustellen und können die Interessierten mit Informationen vorsorgen“, erzählt auch Irmgard Ernst, Betriebsleiterin von MALZ (Münchner Arbeitslosenzentrum). „Wir suchen unter anderem Ämterlotsen, die arbeitssuchende Personen bei Behördengängen begleiten.“ Ein Behördenbesuch stellt für viele Hilfesuchende nicht selten eine große Hürde dar. „Um Unsicherheit und gar Angst abzubauen, braucht es menschliche Nähe“, weiß Irmgard Ernst. „Wichtig ist die emotionale Unterstützung.“ Es geht nicht um juristische Beratung oder um Dolmetschertätigkeiten, vielmehr sind die Ämterlotsen da, um emotionale Unterstützung zu bieten und Mut zu machen. Nähere Informationen hierzu gibt es unter Tel. 089/12159523 sowie per E-Mail an malz@diakonia.de.

„Engagement im Stadtteil“ lautete das Motto der Münchner Freiwilligenmesse 2018, zu der über 6000 Besucher kamen. Die insgesamt 80 Aussteller informierten gezielt, wie man im nahen Umfeld Sinnvolles tun und Positives bewirken kann. FöBE, die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement, organisierte die Münchner Freiwilligenmesse bereits zum 12. Mal.


„Mobile Kleiderkammer / Nächster Einsatz am 24. Januar im SimeonsHaus“

Die mobile Kleiderkammer der diakonia macht am Mittwoch, 24. Januar, in der Zeit von 13.30 bis 15.30 Uhr Station im SimeonsHaus (Violenstr. 6)


München, 23. Januar 2018

Vater mit Kind in KleiderkammerEin Team der diakonia wird in der Zeit von 13.30 bis 15.30 Uhr vor Ort sein und ein Sortiment an Damen-, Herren- und Kinderkleidung anbieten, das im Gemeindehaus anprobiert und zu sozialen Preisen erworben werden kann. Bei einem Nachweis der Bedürftigkeit (MünchenPass, Bescheid ALG II, Sozialhilfe oder Rente) gelten im Übrigen noch einmal herabgesetzte Preise. Zusätzlich hat die mobile Kleiderkammer auch Informationsmaterial und Adressen für Kunden mit Beratungsbedarf dabei.

Die mobile Kleiderkammer bewegt sich dorthin, wo sie gebraucht wird und ist ein relativ neues Angebot der diakonia. „Wir hatten mittlerweile schon einige Einsätze“, betont Vanessa Hadzic, die Leiterin der Kleiderkammer in der Bayernkaserne. „Das Angebot wird sehr gut angenommen.“ Mit der mobilen Kleiderkammer möchte diakonia Menschen erreichen, denen der Weg zu einem der secondhand-Ladengeschäfte oder der Kleiderkammer zu weit und beschwerlich ist. „Wir bieten preiswerte und bezahlbare Kleidung, die den Menschen gefällt.“

diakonia ist einer der großen Sozialbetriebe in München und bietet für 350 Menschen in schwierigen Lebenslagen sinnvolle, wertschöpfende Tätigkeiten. Bekannt ist diakonia außerdem als einer der wichtigsten Textilsammler in München. Im Stadtgebiet gibt es 27 Sammelcontainer, auch bei der Simeonskirche steht einer. Einen Teil der gesammelten Kleidungsstücke verkauft diakonia dann in ihren Geschäften. Außerdem versorgt sie damit seit 2014 Geflüchtete und betreibt zu diesem Zweck vier Kleiderkammern im Stadtgebiet.

Weitere Termine der mobilen Kleiderkammer im Februar: 14. Februar, 11 bis 13.30 Uhr, Versöhnungskirche (Hugo-Wolf-Str. 18), 20. Februar, 14 bis 16 Uhr, Philippuskirche (Chiemgaustr. 7) und 27. Februar, 13.30 bis 15.30 Uhr, SimeonsHaus (Violenstr. 6). Kirchengemeinden oder andere Interessenten, die an einem Einsatz der mobilen Kleiderkammer der diakonia interessiert sind, können sich an Katrin Ritter (Tel. 089/12159553, Email: ritter@diakonia.de) wenden.


Menschen vor Ort erreichen / Erster Einsatz der mobilen Kleiderkammer der diakonia

diakonia bietet ein neues Angebot: die mobile Kleiderkammer


München, 22. Oktober 2017

diakonia mobile kleiderkammer„Wir sind als Sozialbetrieb der Armutsbekämpfung verpflichtet“, betont Antje Leist, Leiterin für „Soziale Aufgaben“ bei der diakonia. „Wir möchten so Menschen erreichen, denen der Weg zu einem der Ladengeschäfte oder der Kleiderkammern der diakonia zu weit und beschwerlich ist – daher also nun eine Kleiderkammer, die sich dorthin bewegt, wo sie gebraucht wird.“

Die erste Station der mobilen Kleiderkammer war die Versöhnungskirche. Ein Team der diakonia hat ein Sortiment an Damen- und Herrenkleidung mitgebracht, das im Gemeindehaus anprobiert und zu sozialen Preisen erworben werden konnte. Bei einem Nachweis der Bedürftigkeit (MünchenPass, Bescheid ALG II, Sozialhilfe oder Rente) gelten im Übrigen noch einmal herabgesetzte Preise. Zusätzlich hat die mobile Kleiderkammer auch Informationsmaterial und Adressen dabei für Kunden mit Beratungsbedarf dabei. „Im Falle der Versöhnungskirche hat sich unser Sortiment an Senioren gerichtet“, erzählt Vanessa Hadzic, die Leiterin der Kleiderkammer in der Bayernkaserne. „Wir bieten preiswerte und bezahlbare Kleidung, die den Menschen gefällt. Für die Anprobe haben wir übrigens auch eine transportable Umkleidekabine.“

Am Dienstag, 14. November, hat die mobile Kleiderkammer der diakonia von 14 bis 16 Uhr dann ihren ersten Einsatz in der Philippuskirche (Chiemgaustr. 7). „Hier richtet sich das Angebot auch an Familien. Da werden wir mit unserem Sortiment vor Ort ein breiteres Zielpublikum ansprechen“, sagt Vanessa Hadzic.

Die diakonia ist einer der großen Sozialbetriebe in München und bietet für 350 Menschen in schwierigen Lebenslagen sinnvolle, wertschöpfende Tätigkeiten. Bekannt ist die diakonia außerdem als einer der wichtigsten Textilsammler in München. Im Stadtgebiet gibt es 22 Sammelcontainer, auch bei der Versöhnungskirche und der Philippuskirche steht je einer. Einen Teil der gesammelten Kleidungsstücke verkauft dann die diakonia in ihren Geschäften. Außerdem versorgt sie damit seit 2014 Geflüchtete und betreibt vor allem zu diesem Zweck vier Kleiderkammern.

Weitere Termine der mobilen Kleiderkammer: 8. November 2017, 13. Dezember 2017 und 10. Januar 2018 in der Versöhnungskirche; 14. November 2017, 19. Dezember 2017, 16. Januar 2018 und 20. Februar 2018 in der Philippuskirche.

Kirchengemeinden oder andere Interessenten, die an einem Einsatz der mobilen Kleiderkammer der diakonia interessiert sind, wenden sich bitte an:

Katrin Ritter
Tel. 089/12159553
Email: ritter@diakonia.de


 

Exkursion in die Kleiderkammer / diakonia beteiligt sich am Münchner Klimaherbst

„BedarfsGerecht versorgen, Kleidung nachhaltig nutzen: Exkursion in die Kleiderkammer der diakonia in der Bayernkaserne“ – so lautet der Titel einer Veranstaltung am Mittwoch, 18. Oktober, mit der die diakonia am diesjährigen Münchner Klimaherbst teilnimmt.


München, 14. Oktober 2017

diakonia kleiderkammer mutter kind „Uns beschäftigt das Thema nachhaltiger Umgang mit Textilien sehr“, sagt Katrin Ritter, die in der diakonia für „Soziale Aufgaben“ zuständig ist. Ziel Nummer eins der Agenda 2030 ist: Keine Armut! Doch sogar in einer reichen Stadt wie München wächst die Zahl derer stark, die in Armut leben. Unter ihnen sind Flüchtlinge, Familien und Senioren. Die Exkursion zeigt ganz konkret, wie komplex globale Armutsbekämpfung und ein gerechter Zugang aller zum Lebenswichtigen sind. „Beim Thema Kleidung wird sofort deutlich, wie unser Konsumverhalten weltweit die Ökologie, das Klima und die Lebensverhältnisse von Millionen Menschen negativ beeinflusst. Wir möchten mit der Exkursion den Bogen von unserer Arbeit zum großen Ganzen spannen“, erklärt Katrin Ritter, „und darüber sprechen, wie Menschen von der Textilindustrie ausgebeutet werden, was wiederum dazu führt, dass sie ihr Land verlassen und sich auf die Flucht begeben.“ Die Veranstaltung in der Bayernkaserne (Halle 28, Heidemannstr. 50) beginnt um 18 Uhr (Dauer: 1,5 Stunden). Referentinnen sind Katrin Ritter und Vanessa Hadzic, die Leiterin der Kleiderkammer. Der Eintritt ist frei (bitte Personalausweis mitbringen für die Kontrolle am Eingangstor des Geländes). Eine Anmeldung ist unter Tel. (089) 12159545 oder per Email an bknipp@diakonia.de erforderlich.

Das diesjährige Motto des Münchner Klimaherbstes „Klimaschutz – eine Frage der Gerechtigkeit“ möchte mit einer vielfältigen Veranstaltungsreihe Gerechtigkeit aus dem rein sozialen Gefüge herauslösen und mit Aspekten des Umweltschutzes und Klimawandels verknüpfen. Mit rund 120 Workshops, Exkursionen, Diskussionen, Konzerte und Vorträgen setzt sich der Münchner Klimaherbst bis 27. Oktober mit Ansätzen für eine ökologische und gerechte Zukunft auseinander und verbindet dabei Themen wie Wassernutzung, Migration, Mobilität und Konsum. Der Münchner Klimaherbst findet 2017 bereits zum elften Mal statt.

Über diakonia

diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia haben wir dafür 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. Wir orientieren uns an christlichen Werten. diakonia wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet.

Ansprechpartner bei diakonia:
Vanessa Hadzic (Leitung Kleiderkammer), Bayernkaserne, Halle 28, Heidemannstr. 50, 80939 München
Tel. (089) 12159545, Email: vhadzic@diakonia.de


Freie Seminarplätze / Veranstaltungen für hauswirtschaftliches Personal

„Ergonomisches Arbeiten in der Hauswirtschaft“ heißt der Titel des Seminars am Freitag, 10. November (9.30 bis 12 Uhr).


München, 10. Oktober 2017

diakonia inhouse dame arbeitenDie Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Ungünstige Körperhaltungen sollen vermieden werden, um die Gesunderhaltung des Körpers zu fördern und Verschleiß zu vermeiden. Ziel ist es, mit geringem Aufwand an Zeit, Kraft und Material ein gutes Arbeitsergebnis zu erreichen ohne den Körper zu schädigen. Durch die Vermittlung von theoretischem Grundwissen und anhand von Praxisbeispielen werden die Schulungsteilnehmer in die Lage versetzt, ungünstige Körperhaltungen zu erkennen und langfristig zu verbessern. (Kosten: 65 Euro/Person inkl. Getränke).


Über „diakonia inhouse“

Bei „diakonia inhouse“ beraten Dipl.-Oecotrophologinnen, hauswirtschaftliche Betriebsleiterinnen, Hauswirtschaftsmeisterinnen und Hotelfachfrauen in Fragen der Gemeinschaftsverpflegung, Hygiene, Organisation des Hauswirtschaft sowie der Einarbeitung von neuen und/oder fremdsprachigen Mitarbeitern. Sie führen Schulungen, Unterweisungen sowie Elternabende in den jeweiligen Einrichtungen durch und informieren nach Wunsch über die aktuellsten Anforderungen rund um die Hauswirtschaft. Für Fortbildungen von Mitarbeitern gibt es staatliche Unterstützung für den Arbeitgeber. Hauswirtschaftspersonal qualifiziert diakoniainhouse nach einem selbst entwickelten DGH-zertifizierten modularen System.

Weiterführende Informationen im Internet unter www.diakonia-inhouse.de.

Ansprechpartner bei diakonia:
Halina Neteler (diakoniainhouse)
Tel. (089) 12159518
Email an hneteler@diakonia.de


Kleider spenden und Arbeitsplätze schaffen / Neuer Sammelcontainer an der Rogatekirche

Über 20 Sammelcontainer der diakonia stehen mittlerweile im Stadtgebiet München. Nun ist an der Rogatekirche (Bad-Schachener-Str. 28) ein weiterer dazugekommen.


München, 10. Oktober 2017

diakonia kleidercontainer rogatekircheIn ihren Container sammelt die diakonia gut erhaltene Kleidungsstücke, Schuhe und andere Textilien. Die gespendeten Waren werden von den Mitarbeitern der diakonia abgeholt, sobald die bunten Sammelcontainer voll sind. „Kleider spenden und dabei Arbeitsplätze schaffen“ – so lässt sich das Motto der diakonia zusammenfassen. Denn mit den gespendeten Textilien sind zahlreiche Sortier-, Liefer- und Verkaufstätigkeiten verbunden. Je mehr Spenden, desto mehr Arbeitsplätze für arbeitslose Menschen in den verschiedensten schwierigen Lebenslagen können eingerichtet werden.

Den evangelischen Kirchengemeinden, auf deren Grundstücke die Sammelcontainer stehen, bietet diakonia im Gegenzug unter anderem Informationsveranstaltungen über den Integrations- und Beschäftigungsbetrieb oder den fairen Handel mit gebrauchten Textilien sowie Betriebsführungen an. 2016 wurden der diakonia rund 1800 Tonnen Textilien gespendet. Neben den Sammelcontainer kann die Kleidung auch in einem der fünf Secondhand-Läden sowie in den Spendenannahmen in der Dachauer Straße 192 und am Stahlgruberring 8 abgegeben werden. Die Spenden werden in den Kleiderkammern an bedürftige Münchner mit und ohne Migrationshintergrund abgegeben und in den hauseigenen diakonia-Läden verkauft. Textilien, die von der diakonia nicht direkt verkauft oder an Bedürftige abgegeben werden können, gehen an die Partner-Firma ReSales im thüringischen Apolda, ein anerkannter Partner von FairWertung, der Textilien auch recycelt. Die Erlöse daraus fließen zurück in die soziale Arbeit der diakonia. diakonia ist der Dachorganisation FairWertung angeschlossen, seit 1994 engagiert sich das bundesweite Netzwerk für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit beim Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung.

Derzeit werden folgende Sachen dringend für die Versorgung in den Kleiderkammern (Seidlstr. 4, Stahlgruberring 8, Bayernkaserne) benötigt: Männerkleidung in kleinen Größten (Unterwäsche, Socken, Hosen, Shirts, Jacken), Männerschuhe, Rucksäcke, Rollkoffer, Reisetaschen, Leggins sowie Babyzubehör (Fläschchen, Schnuller, Windeln – bitte nur ungeöffnete Pakete).

Bildunterschrift (v.l.): Pfarrer Felix Breitling (Offenbarungskirche), Pfarrerin Verena Übler (Rogatekirche), Katrin Ritter (diakonia), Werner Windisch (Dekanatsjugendreferent) sowie die diakonia-Mitarbeiter Elisbar Pekuridse und Wolfgang Jedlicka.

Über diakonia

diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Behinderung Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia haben wir dafür 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. Wir orientieren uns an christlichen Werten. diakonia wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet.

Ansprechpartner bei diakonia:
Katrin Ritter, Stahlgruberring 8, 81829 München Tel. (089) 12159553, Email: ritter@diakonia.de


diakonia Modenschau beim Streetlife-Festival am 9. September

diakonia zeigt beim Streetlife-Festival ihre Modenschau „We Love Fashion“ / das kaufhaus ist Spielort bei der „6. Moosacher Musiknacht“


München, 22. August 2017

diakonia modenschau Wenn sich die Ludwig- und Leopoldstraße am Samstag, 9. September, beim Streetlife-Festival und dem Corso Leopold in eine unterhaltsame Flaniermeile verwandeln, wird auch die diakonia vor Ort sein. Sie zeigt um 18 und 19 Uhr ihre beliebte Modenschau „We Love Fashion“ in der Leopoldstraße. Präsentiert wird eine modische Reise durch die vergangenen Jahrzehnte. „Es ist das letzte Mal, dass wir die Show zeigen“, betont Julia Boiger, Betriebsleiterin der Secondhand-Läden der diakonia, „und damit also die einzige Möglichkeit, das Ganze noch einmal live und in Farbe zu erleben.“

Am Abend des 9. Septembers steht dann noch die „6. Moosacher Musiknacht“ auf dem Programm, an der sich die diakonia ebenfalls beteiligt. Im kaufhaus in der Dachauer Straße 192 steht die Band „Dunghill“ auf der Bühne. Mit Gitarre, Cajon/Percussion, Kontrabass, Mandoline, Knopfakkordeon, Banjo und zwei Stimmen erzählen die vier Musiker aus dem Münchner Westen vom Alltäglichen, vom Träumen und von Abenteuern – mal traurig, mal kritisch, poetisch, aber auch lustig.

„Moosach live“ lautet das Motto der Musiknacht, bei der zwischen 20 und 24 Uhr an vielen Veranstaltungsorten im Stadtviertel Live-Musik angeboten wird. Tickets zum Preis von 5 € können am Abend in allen Veranstaltungsorten erworben werden. Das Programm läuft in allen Spielstätten nach demselben Zeitplan ab: Beginn ist um 20 Uhr und dann wird jeweils zur vollen Stunden zirka 40 Minuten gespielt. Die Besucher können nach dem Kauf eines Tickets (fünf Euro) frei zwischen allen Veranstaltungsorten wechseln. Die Benutzung der Shuttlebusse ist für Ticketinhaber kostenlos.

Tickets für die „Moosacher Musiknacht“ können im Vorverkauf unter anderem im diakonia kaufhaus erworben werden (während der Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10 bis 19 Uhr, Sa. 10-15 Uhr).

Ansprechpartner bei diakonia:
Julia Boiger, Dachauer Straße 192, 80992 München
Tel. (089) 12159540, Email: jboiger@diakonia.de


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