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„Zuverdienst ist ein Motor der Inklusion“

Dieter Sommer, Geschäftsführer der diakonia, und Josef Mederer, Bezirkstagspräsident von Oberbayern, sprechen miteinander über die lange Partnerschaft, über die Zukunft des Zuverdiensts und moderne Maßnahmen zur Arbeitsförderung von Menschen it seelischer Erkrankung.


München, 22. September 2016

Josef Mederer, Bezirkstagspräsident von OberbayernDieter Sommer, diakonia

Dieter Sommer:
Bereits seit 2001 ist der Bezirk Oberbayern Partner der diakonia. Damals wurde in Ebersberg ein Zuverdienstbetrieb für Menschen mit psychischen Erkrankungen eröffnet. Daraus entwickelte sich schnell ein bundesweites Vorzeigemodell. Was hat den Bezirk Oberbayern zu Beginn des Jahrtausends bewogen, diese Vorreiterrolle für die niedrigschwellige Beschäftigung zu übernehmen?

Josef Mederer:
Als Träger der psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Versorgung erleben wir oft, dass Menschen nach einer seelischen Krise aus dem Arbeitsleben fallen. Dabei ist das Arbeitsleben so wichtig, weil es dem Tag eine sinnvolle Struktur gibt – gerade in einer Gesellschaft, die sich so sehr über Arbeit definiert wie die unsere. Vor diesem Hintergrund ist vor 15 Jahren der Zuverdienst entstanden. Menschen mit seelischen Erkrankungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, ist seither ein zentrales Ziel beim Bezirk Oberbayern.

Dieter Sommer: Das Förderprogramm Zuverdienst unterstützt Menschen mit seelischen Problemen und einer geringeren Leistungsfähigkeit. Dies ermöglicht den Betroffenen nicht nur die soziale Teilhabe, sondern lässt ihnen auch die Chance, nach überwundener Krise über eine AGH- oder MAW-Beschäftigung wieder dauerhaft ein sozialversicherungspflichtiges Verhältnis aufzunehmen. Halten Sie auch in Zukunft am Zuverdienst fest?

Josef Mederer: Beim Bezirk stehen wir zum Zuverdienst, vorausgesetzt an der Sozialgesetzgebung des Bundes ändert sich nichts Grundlegendes. Zuverdienst ist ein Motor der Inklusion. Wenn die Zuverdienstprojekte also dazu beitragen, Menschen mit Behinderungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln, dann begrüßen wir das. Wenn nicht, dann ist das für uns ebenso in Ordnung, weil sich die Lebensverhältnisse der Klienten trotzdem verbessern.

Dieter Sommer: Heute werden bei der diakonia über 100 Menschen in eigenen Zuverdienstbetrieben beschäftigt. Mit der Entscheidung des Bezirks Oberbayern, im Zuverdienst keine Menschen mehr zu fördern, die ALG2 bekommen, gingen unsere betrieblichen Ziele, die uns anvertrauten Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren, weitgehend verloren. Dies bedauern wir noch heute: Zuverdienstbetriebe stehen nicht mehr für die Entwicklung und Veränderung der Menschen. Sehen Sie Chancen, dies im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes, wieder rückgängig zu machen?

Josef Mederer: Ich hoffe, Sie sehen es mir nach, aber ich bin der falsche Adressat für diese Frage, die bei den Jobcentern besser aufgehoben wäre. Fakt ist: Die Bezirke sind für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zuständig. In diesem Sinne richten sich unsere Zuverdienstprojekte an Menschen, die aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung vorübergehend oder dauerhaft nicht erwerbsfähig sind. Als Träger der Eingliederungshilfe dürfen wir die Empfänger von Arbeitslosengeld 2 nicht bei der Wiedereingliederung in Arbeit fördern. Die ALG-2-Träger, also die Jobcenter, müssen endlich für ihre Klienten eigene Angebote schaffen oder im Einzelfall die Kosten für den Zuverdienst übernehmen. Die Jobcenter entziehen sich, trotz intensivster Gespräche mit uns, seit Jahren dieser Verantwortung – leider zulasten der Eingliederungshilfe.

Dieter Sommer: Mit dem Arbeitsförderungsprogramm hat der Bezirk Oberbayern bei diakonia die Voraussetzung geschaffen, dass 120 Menschen mit seelischen oder körperlichen Behinderungen ein festes und auskömmliches Arbeitsverhältnis erhalten. Bleibt das Programm in Zukunft erhalten? Gibt es im Bezirk Oberbayern vielleicht sogar Bemühungen, diese Fördermaßnahme auszubauen?

Josef Mederer: Der Bezirk hat die Zuverdienstangebote über viele Jahre hinweg ausgebaut. Heute gibt es sie flächendeckend in ganz Oberbayern; aktuell bezuschussen wir mit 8,5 Millionen Euro 850 Plätze. Die diakonia ist derzeit der größte Anbieter. Im bundesweiten Vergleich sind diese Zahlen herausragend. Darauf können diakonia, die übrigen Träger und wir stolz sein.

Dieter Sommer: Zuverdienst und Arbeitsförderung sind keine gesetzlichen Pflichtleistungen, sondern freiwillige Maßnahmen, die der Bezirk Oberbayern auf beispielhafte Weise fördert, finanziert und unterstützt. Für uns ist das ein Sinnbild gelebter Inklusion. Doch Behindertenwerkstätten und Beschäftigungsträger wie diakonia stehen im ständigen Wettbewerb um die Fördermittel des Bezirks. Ist die berufliche Integration langzeitarbeitsloser und kranker Menschen auch in Zukunft ein Fördermittel des Bezirks Oberbayern?

Josef Mederer: Für uns gibt es aktuell keinen Grund den Zuverdienst in Frage zu stellen; deshalb kann auch von einem Wettbewerb um Fördermittel keine Rede sein. Teilhabe am Arbeitsleben ist ein zentraler Bereich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Die Schwierigkeit ist, dass im Sozialrecht mehrere Leistungs- bzw. Rehabilitationsträger zuständig sind und die Eingliederungshilfe dabei stets nachrangig eintritt. Daher gilt unser besonderes Augenmerk allen Menschen, die wegen der Art und Schwere ihrer Behinderungen nicht erwerbsfähig sind und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur geringe Chancen haben. Ein ganz wichtiger Schritt ist für uns deshalb, den Zuverdienst für alle nicht erwerbsfähigen Menschen mit Behinderungen zu öffnen, also auch für diejenigen, die eine geistige oder körperliche Einschränkung haben. Leider müssen wir aber feststellen, dass die Träger diesem Auftrag bisher nur unzureichend nachkommen und weiterhin fast nur Angebote für Menschen mit seelischen Behinderungen anbieten. Für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen gibt es einfach noch viel zu wenige Projekte.

Autor: Katja Pfeifer


Gesucht: Kleiderspenden für Menschen in Not

diakonia und das Sozialreferat der LHM bitten Münchner/-innen um Hilfe


München, 17. November 2016

Annahme Kleiderspenden

München ist eine wohlhabende Stadt. Dennoch kann ein Teil der Bevölkerung davon leider nicht profitieren, ist armutsgefährdet oder lebt in Armut. Besonders hoch ist seit Jahren das Armutsrisiko für Alleinerziehende, kinderreiche Familien und zunehmend auch ältere Menschen. Wie der aktuelle Bericht des Instituts für Wirtschaft deutlich macht, steigt in den Städten bundesweit die Armut. „Diese Entwicklung beobachten wir auch in unseren Kleiderkammern“, bedauert Antje Leist, Leiterin des Betriebs Soziale Aufgaben bei diakonia, „zu uns kommen nicht nur geflüchtete Menschen, sondern vermehrt Familien und ältere Menschen, die nicht genügend Geld für die Dinge des Alltags haben.“

diakonia und das Sozialreferat der Stadt München bitten deshalb alle Münchner Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Versorgung von Menschen in wirtschaftlichen Notlagen. Aufgrund der niedrigen Temperaturen herrscht derzeit großer Bedarf an Winterkleidung, vor allem für Männer in den Größen XS und S sowie Hosen, Pullover, T-Shirts, Socken, Unterhosen, gefütterte Schuhe, Bettwäsche und Handtücher. „Unsere Wintervorräte sind fast aufgebraucht, wir brauchen die Mithilfe der Münchner Bevölkerung“, bittet Antje Leist, „unterstützen Sie uns mit Kleider- und Sachspenden, Sie helfen damit Münchnerinnen und Münchnern in Not.“

In den beiden Kleiderkammern der diakonia können sich Besitzer des München-Passes, Rentner/-innen und Obdachlose ihre Waren selbst aussuchen. Seit Herbst 2014 versorgt diakonia im Auftrag des Sozialreferats der Landeshauptstadt München zudem die ankommenden Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen im Stadtgebiet in der humanitären Erstversorgung mit Kleidung und Hygieneartikeln. Im Rahmen des Kälteschutzprogramms kümmert sich diakonia um obdachlose Menschen in der Stadt und stattet sie mit warmen Textilien aus.

Spenden können an den Annahmestellen in der Dachauer Str. 192 sowie am Stahlgruberring 8 abgegeben werden. Im Stadtgebiet stehen außerdem mehr als 20 Kleidercontainer der diakonia bereit. Die Standorte der Kleidercontainer: www.diakonia.de/spenden/sachspenden

Weitere Informationen unter www.diakonia.de oder info@diakonia.de

Über diakonia

diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Handicaps Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia wurden dafür rund 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. diakonia orientiert sich an christlichen Werten; der gemeinnützige Betrieb wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet.

Die Betriebe:

  • diakonia secondhand: Sammlung, Sortierung und Verkauf von Sachspenden
  • diakonia inhouse: Kita-Bewirtschaftung
  • diakonia Malerfachbetrieb
  • TipTopBOX: Recycling von Tinten und Toner
  • diakonia Soziale Aufgaben

Die Beratungsprojekte:

  • MALZ: Münchner Arbeitslosenzentrum
  • diakonia KASA: Sozialberatung
  • diakonia Karla Start
  • IBZ Beruf Mitte
  • diakonia Betriebliche Sozialarbeit

Adresse:

diakonia GmbH – Unternehmenskommunikation:

Katja Pfeifer

Dachauer Straße 192
80992 München

Tel. 0 89/51 66 47 50
pfeifer@diakonia.de


„Nicht von einem Finanzgeber abhängig machen“

Dieter Sommer, Geschäftsführer der diakonia, und Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, sprechen über die Zukunft der Beschäftigungspolitik, über lokale Fördermaßnahmen und mit welchen Anforderungen sich soziale Betriebe wie diakonia auseinandersetzten müssen. 


München, 08. September 2016

Dieter Reiter Oberbürgermeister MünchenDieter Sommer, diakonia

Dieter Sommer:
Die Stadt München engagiert sich seit drei Jahrzehnten in der Beschäftigungsförderung. Sie unterstützt eine große Anzahl an Betrieben, darunter die diakonia. Als ehemaliger Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft (RAW) kennen Sie die Szene schon seit langem.

Dieter Reiter:
München hat damals sehr früh erkannt, dass aktive Arbeitsmarktpolitik eine kommunale Aufgabe ist. Deshalb haben wir die 1984 in München ins Leben gerufene Arbeitsförderungsinitiative (AFI) auch finanziell unterstützt und als Stadt deutlich gemacht, dass die Beseitigung von Langzeitarbeitslosigkeit und die Verhinderung von sozialer Marginalisierung ein ureigenes Anliegen einer Kommune sein muss und Engagement, insbesondere eben auch finanzielles Engagement, bedeutet. Die Projekte gerade der Anfangszeit, initiiert von diversen gesellschaftlichen Gruppen, Verbänden und Initiativen, waren von der Zielstellung überzeugt, die Arbeitslosigkeit durch Ersatzangebote von öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnissen für Betroffene zu überwinden. Wir wissen, verschiedene Faktoren wie z.B. fehlender Berufsabschluss, gesundheitliche Beeinträchtigungen, höheres Lebensalter oder Migrationshintergrund stehen einer zügigen Eingliederung in den Arbeitsmarkt im Weg. Deshalb waren Unterstützungs- und Hilfsangebote vonnöten, die durch eine in die Betriebe eingebundene intensive sozialpädagogische Betreuung geleistet wurden. Nur in einem echten Arbeitsumfeld sind notwendige Arbeitserfahrungen möglich und damit gelang es, gerade für Langzeitarbeitslose die bestmögliche Brücke in den ersten Arbeitsmarkt zu bauen. Mit diesem Prototyp einer öffentlich geförderten Beschäftigung startete die kommunale Arbeitsmarktpolitik damals vor rund 30 Jahren in München.

Dieter Sommer: Was waren die großen Meilensteine? Was ist Ihnen am einprägsamsten im Gedächtnis?

Dieter Reiter: Ein großer Meilenstein war sicherlich die erfolgreich flankierte Umsetzung der Instrumentenreform 2012 im Rechtskreis SGB II durch das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW). Damals waren wir gezwungen, Arbeitsgelegenheiten in den vom MBQ geförderten sozialen Betrieben abzubauen. Dennoch konnte die Projektarbeit fortgeführt werden, weil das RAW finanzielle Überbrückungshilfen bereitstelle.

Dieter Sommer: MBQ hat Vorbildcharakter in der kommunalen Beschäftigungspolitik im ganzen Bundesgebiet, den politischen Schwankungen der Regierungsparteien zum Trotz. München setzte in all den Jahren einen Kontrapunkt und glich die Schwankungen aus. Bleibt das auch in Zukunft so?

Dieter Reiter: Ja, wir werden die bewährte kommunale Beschäftigungspolitik auch in den nächsten Jahren erfolgreich fortsetzen. Und wir haben einen weiteren bedeutenden Bereich geschaffen, den sogenannten Dritten Arbeitsmarkt. Seit Beginn der kommunalen Arbeitsmarktpolitik in den 80er-Jahren hat die Stadt München die Regelleistungen der Bundesarbeitsverwaltung über Jahre und Jahrzehnte hinweg als verlässlicher Partner ergänzt. Dabei hat die Stadt den Rahmen ihrer rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft und konnte dabei auf entsprechende politische Entscheidungen des Stadtrates bauen. Diese Leistungen kamen insbesondere den auf dem Münchner Arbeitsmarkt besonders benachteiligten Langzeitarbeitslosen zugute. Die aus dem MBQ bereitgestellte Kofinanzierung zu SGB II-Leistungen des Jobcenters München hat mittlerweile die beachtliche und bundesweit einmalige Größenordnung von jährlich 23 Mio. Euro erreicht.

Dieter Sommer: Was ist notwendig für den Bestand dieses kommunalen Engagements von den sozialen Betrieben? Was ist dafür notwendig?

Dieter Reiter: Die sozialen Betriebe müssen weiter kreativ sein und überzeugende Lösungen für drängende arbeitsmarkt- und sozialpolitische Herausforderungen anbieten.

Dieter Sommer: Doch MBQ hat nicht nur Vorteile für Beschäftigungsbetriebe. Denn die Behörden bestimmen Finanzrahmen, Inhalte und Zielsetzung. Oftmals mit der Konsequenz des betrieblichen Stillstands. diakonia hat immer wieder versucht, die einseitige Abhängigkeit dadurch zu umgehen, indem sie weitere öffentliche und kirchliche Partner ins Boot holen, um die gewerblichen Eigenerträge zu steigern. Wie geht es Ihnen damit, wenn dadurch der kommunale Einfluss geringer wird?

Dieter Reiter: Die Vorteile des MBQ liegen für mich auf der Hand: Mit ihm sind die Beschäftigungsbetriebe stabilisiert worden und konnten sich in den letzten 20 Jahren zu stattlichen Einrichtungen entwickeln. Die diakonia ist ein gutes Beispiel dafür. Ich glaube daher, dass Trägerorganisationen, die sich auf dem Markt behaupten wollen, gut beraten sind, wenn sie mehrere Förderbereiche erschließen, ihre Finanzierung auf mehrere Säulen stellen und sich nicht von einem einzigen Zuwendungsgeber abhängig machen. Die diakonia hat diesen Weg von Anfang an konsequent beschritten. Dass hierdurch (zwangsläufig) der kommunale Einfluss geringer würde, sehe ich nicht.

Dieter Sommer: Wie werden sich die sozialen Beschäftigungsbetriebe in den nächsten Jahren entwickeln? Hat die defizitäre Beschäftigungspolitik nach ihrer Meinung auch in Zukunft Bestand? Wie sehen Sie die Entwicklung in München und wie auf Bundesebene?

Dieter Reiter: Ich mache mir den Begriff einer defizitären Beschäftigungspolitik nicht zu eigen, sondern spreche lieber von Anforderungen an eine inklusive Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik. Mit der Implementierung eines dritten Arbeitsmarktes in München versucht das RAW hier anzusetzen, es soll schwer vermittelbaren Menschen zu längerfristigen Beschäftigungsmöglichkeiten in Sozialen Betrieben verhelfen. Und zwar nicht, wie so oft und nur kurzfristig gedacht, in Form von befristeten Sonderprogrammen, sondern in Form eines langfristig angelegten, verstetigten Förderprogramms.

Dieter Sommer: Das Bemühen, in München einen dritten Arbeitsmarkt zu etablieren, gestaltet sich jedoch schwer. Unter welchen Umständen geben Sie dieser kommunalen Beschäftigungsförderung eine Zukunft?

Dieter Reiter: Der Stadtrat hat erst kürzlich der neuen Konzeption und den eigenen Förderrichtlinien für den dritten Arbeitsmarkt zugestimmt. Vor Start eines neuen Förderprogramms machen sich Träger natürlich zunächst sorgfältig mit den Förderbestimmungen vertraut und schätzen etwaige Risiken ab. Zahlreiche Anträge sind nach Angaben des RAW bislang eingegangen. Ich hoffe daher, dass der dritte Arbeitsmarkt jetzt Fahrt aufnimmt.

Dieter Sommer: Was sind aktuell die großen Herausforderungen an die Stadtpolitik (Flüchtlinge, Bevölkerungswachstum, etc.)?

Dieter Reiter: Sie haben einige Stichpunkte schon genannt. Die Bereitstellung von ausreichend bezahlbarem Wohnraum sowie Investitionen in eine zukunftsorientierte Bildungs- und Verkehrspolitik sind für mich die zentralen Aufgabenstellungen der nächsten Jahre. Dazu gehört natürlich auch die Integration der Menschen, die gerade in den letzten Monaten aus Kriegsgebieten zu uns geflüchtet sind. Das umfasst alle Lebensbereiche: Wohnen, Bildung, Arbeit und soziale Teilhabe. Ich bin aber zuversichtlich, dass uns das zusammen mit den vielen engagierten freien Trägern wie der diakonia auch gelingen wird.


Britisches Ambiente im neuen „lebhaft“

Secondhand-Laden der diakonia wird nach Renovierung am. 6. September wieder eröffnet


München, 01. September 2016

lebhaft eröffnung nach renovierung 2016

Neuer Glanz in alten Räumen: Der Secondhand-Laden „lebhaft“ in der Schleißheimer Straße 81 öffnet am Dienstag, 6. September, um 10 Uhr wieder seine Türen – nach einer Renovierungszeit von fünf Wochen.

„Nach zwölf Jahren war es an der Zeit, unserem lebhaft einen neuen, zeitgemäßen Anstrich zu verpassen“, erklärt diakonia-Betriebsleiterin Julia Boiger. Das Geschäft strahlt jetzt in britischem Ambiente: Auf 70 Quadratmetern sind eine Bibliothek, ein Dining Room und ein Tea Room entstanden. Die Waren sind thematisch nach Produktgruppen sortiert. Sammler und Liebhaber finden hier Antiquitäten, Kristall, Porzellan, Gemälde, Bücher und altes Spielzeug. „Für Liebhaber von Vintage-Gegenständen ist das lebhaft ein Paradies“, versichert Julia Boiger.

Wie in allen anderen Läden der diakonia geht es auch im lebhaft um mehr als nur um das Einkaufserlebnis: Hier finden sieben Menschen, die aufgrund von verschiedenen Handicaps kaum eine Chance auf dem Ersten Arbeitsmarkt haben, eine sinnvolle Beschäftigung, werden gefördert und qualifiziert. diakonia betreibt sechs weitere Secondhand-Läden und ein Kaufhaus.

Das lebhaft ist ab dem 6. September von Dienstag bis Freitag jeweils von 10 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Montags ist das Geschäft geschlossen.

Kontakt:

diakonia GmbH
Julia Boiger Betriebsleitung
Tel. 0160-90777379
jboiger@diakonia.de


Umschülerin Teresa Damiao: „Die Mühe hat sich gelohnt“

Teresa Damiao gewann 2015 einen Wettbewerb des Bayrischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in dem alle Auszubildenden aufgefordert wurden, den Alltag in der modernen Hauswirtschaft in einem Video-Clip zu zeigen.


München, 26. August 2016

teresa damian Teresa Damiao ist Preisträgerin. 2015 gewann sie einen Wettbewerb des Bayrischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in dem alle Auszubildenden aufgefordert wurden, den Alltag in der modernen Hauswirtschaft in einem Video-Clip zu zeigen. In einem engagierten Plädoyer erklärte die 36-Jährige weshalb sie sich für eine Ausbildung als Hauswirtschafterin entschied: „Meine Arbeit in der Kindertagesstätte ist sehr abwechslungsreich. Es macht Spaß, die Kinder zu umsorgen.“ Für Teresa Damiao gilt das noch heute. Inzwischen arbeitet sie als Hauswirtschafterin in der Kinderkrippe Giesing, die von diakonia inhouse betreut wird. „Der Weg dahin war anstrengend“, versichert sie, „doch er hat sich gelohnt.“ 2012 wendete sich die dreifache Mutter mit dem Wunsch nach einer Ausbildungsstelle ans Jobcenter. Ihr Sachbearbeiter vermittelte sie zu diakonia, wo sie nach erfolgreicher AGH (Arbeitsgelegenheit) die Umschulung als Hauswirtschafterin begann. „Die Unterstützung war großartig“, erinnert sie sich, „ohne die intensive Prüfungsvorbereitung hätte ich es womöglich nicht geschafft.“

Katja Pfeifer


Chancen im Internet nutzen

Pankraz Kraißer ist Bürokaufmann und Ebay-Experte. Seinem Geschick ist es zu verdanken, dass diakonia besonders wertvolle Spenden über die Online-Plattform in alle Welt verkauft.


München, 17. August 2016

Pankratz Kraißler - Portrait Über die Geschickte mit dem Holzkreuz wunder sich Pankraz Kraißer noch heute. Wurmstichig war das Ding, beim Jesus sogar ein Fuß ab. 700 Euro hat er dafür bekommen. Von einem Mann aus Griechenland, der offenbar genau so etwas gesucht hatte.

Das ist bei vielen Dingen so, die diakonia gespendet werden – und in einer Ecke verstauben würden. Kraißer hat einen Riecher dafür, was im Internet noch zu Geld zu machen ist. Das hat er schon einige Male eindrucksvoll bewiesen, seit er für diakonia auf der Internet-Verkaufsplattform ebay aktiv ist.

Vor mehr als zwölf Jahren startete der heute 44-Jährige nach einem Tipp des Arbeitsamts bei diakonia Ebersberg in der Verwaltung und der Disposition des kaufhauses. Schnell erkannte man die Potenziale des gelernten Bürokaufmanns. Und er selbst sah bald, wie dank Internet mehr Gewinn mit gespendeten Dingen zu machen ist, für die sich im kaufhaus kein Käufer findet. Für Küchen und Treppenlifte hat er neue Interessenten gefunden, genauso wie für seltene Spielsachen, Porzellan und Bilder. Im neuen Secondhand-Laden M7 in Ebersberg hat er ein eigenes Büro für seine Internet-Geschäfte. 100 Prozent positive Bewertungen sprechen für ihn – und wie wichtig „Mr. Ebay“ für diakonia ist.


Astrid Harry ist „Ausbilderin in Bestform“

Mit einer dreistufigen Ausbildungsmaßnahme zum zertifizierten Ausbildungscoach bei der IHK baut Astrid Harry ihre Kenntnisse und Fähigkeiten weiter aus.


astrid harry zertifikatMünchen, 4. August 2016

Die Leiterin des Secondhand-Ladens stoffwechsel absolviert bei der IHK derzeit eine Weiterbildung für Ausbilder. Den ersten Teil des dreistufigen Qualifizierungsverfahrens hat sie bereits mit Bravour bestanden. Am Ende des Lehrgangs ist sie zertifizierter Ausbildungscoach.

Als Ausbilderin betreut Astrid Harry die Umschüler und Umschülerinnen in dem Sozialbetrieb, die eine Ausbildung als Kauffrau/-mann im Einzelhandel oder als Verkäufer/-in machen. Die gelernte Mode-Grafikerin unterrichtet Qualifizierungsbausteine, das sind von der IHK zertifizierte Unterrichtseinheiten, sie besorgt für ihre Schützlinge Nachhilfelehrer und unterstützt sie in der Prüfungsvorbereitung. „Ich genieße die Zusammenarbeit mit Menschen, die sich weiterentwickeln wollen“, erklärt Astrid Harry ihre Motivation, „“sie sollen bestmöglichst gefördert werden.“ Seit 2011 hat sie fünf Umschülerinnen und Umschüler durch die Ausbildung begleitet: „Sie alle haben die Prüfung bestanden.“

Seit 2011 ist die engagierte diakonia-Mitarbeiterin zertifizierte Ausbilderin. Die IHK Ausbilderakademie Bayern hat nun eine Weiterbildungsmaßnahme ins Leben gerufen, um die Qualität der Ausbildung junger Menschen dauerhaft zu verbessern – auch im Hinblick auf die Ausbildung bzw. Umschulung von Flüchtlingen: In jeder der drei Stufen werden Qualifizierungsbereiche vorgegeben, Kompetenzbereiche überprüft und anerkannt sowie schließlich die entsprechenden Zertifikate verliehen.

„In der ersten Lerneinheit habe ich sehr viel über Arbeitsmethoden und den Umgang mit Auszubildenden gelernt“, fasst Astrid Harry zusammen. Sie freut sich auf die beiden nächsten Module die im Herbst starten. Mit diesem Qualitätssiegel kann diakonia werben und ist noch besser gerüstet für die Umschulungen von motivierten Mitarbeitern zwischen 25 und 40 Jahren.

 Weitere Informationen unter diakonia.de/arbeiten/beschaeftigungsmoeglichkeiten


Kleiderkammern suchen gut erhaltene Schulranzen

Annahmestellen der diakonia nehmen Schulbedarf entgegen 


Kind mit Schulranzen

München, 28. Juli 2016

Die Kleiderkammern der Inneren Mission suchen in diesem Jahr wieder nach gebrauchten und gut erhaltenen Schulranzen. „Jedes Schulkind in München sollte mit einem schönen Ranzen ins neue Schuljahr starten. Das ist unser Ziel“, erklärt Antje Leist, Betriebsleiterin für Soziale Aufgaben bei diakonia und zuständig für die Kleiderkammern, „denn nicht jede Familie ist finanziell in der Lage, die mitunter sehr kostenintensiven Schulranzen zu finanzieren.“ Das betrifft sowohl Familien mit einem geringen Einkommen als auch Flüchtlingsfamilien.

„Wir bitten deshalb alle Münchnerinnen und Münchner, uns die aussortierten Schulranzen ihrer Kinder zu spenden“, so Antje Leist. Auch Turnbeutel, Federmäppchen, Schlampermäppchen und anderen Schulbedarf nimmt diakonia gerne entgegen. „Wichtig ist, dass die gespendeten Sachen gut erhalten und funktionsfähig sind.“.

Die beiden Annahmestellen der diakonia in der Dachauer Str. 192 sowie am Stahlgruberring 8 nehmen die Spenden gerne entgegen.

diakonia betreibt im Stadtgebiet die Kleiderkammern der Inneren Mission München. Hier erhalten bedürftige Menschen Kleidung, Schuhe und Hygieneartikel für den täglichen Bedarf. Voraussetzung für den Besuch einer Kleiderkammer ist der München Pass.

diakonia betreibt im Stadtgebiet die Kleiderkammern der Inneren Mission München. Hier erhalten bedürftige Menschen Kleidung, Schuhe und Hygieneartikel für den täglichen Bedarf. Voraussetzung für den Besuch einer Kleiderkammer ist der München Pass. Weitere Infos gibt es unter: www.diakonia.de

 Ansprechpartnerin:

Antje Leist
Betriebsleiterin für Soziale Aufgaben
Tel.: 089/12 15 95-58
E-Mail: aleist@diakonia.de


20 Jahre diakonia in München

Der Integrations- und Beschäftigungsbetrieb feiert Jubiläum


20 Jahre diakonia

München, 08. Juli 2016

Als der Evangelische Dekanatsbezirk München und die Innere Mission München vor zwanzig Jahren die diakonia gründeten, war das eine ganz besondere Kooperation zwischen Kirche und Diakonie in Bayern: Der neue Betrieb sollte Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen schaffen, die am ersten Arbeitsmarkt keine Chance hatten. Mit Unterstützung des Arbeitsamtes entstanden Stellen in der Büroreinigung, im IT-Service und in der mobilen Betriebsmeisterei.

Heute, 20 Jahre später, gehört diakonia zu den großen Integrations- und Beschäftigungsbetrieben dieser Art in der Landeshauptstadt München: Mehr als 400 Menschen finden in den fünf Betrieben und durch die zahlreichen Beratungsprojekte eine berufliche Orientierung und erfahren soziale Teilhabe. Das Jubiläum findet vor allem in bewegenden Mitarbeiter- und Firmenportraits in der dia.z, der Kunden- und Mitarbeiterzeitschrift der diakonia, und im Diakonie-Report statt.

So lobt etwa Bezirkstagspräsident Josef Mederer in seinem Grußwort, dass diakonia Teilhabe schon gelebt habe, lange bevor der Inklusionsgedanke in aller Munde war: „Dieser Sozialbetrieb ist für uns im Bezirk Oberbayern deshalb der Vorreiter auf dem Weg zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt.“ Die diakonia gebe vielen eine soziale Heimat; „die Beschäftigten erfahren hier, dass ihr Betrieb und die Gesellschaft sie brauchen.“ Und Susanne Breit-Kessler, Regionalbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, betont: „Ich bin begeistert von dem Ideenreichtum und Engagement für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dies geschieht auf höchstem Niveau zusammen mit Menschen, die etwas Besonderes sind.“

Dies unterstreicht auch Anette Farrenkopf, Geschäftsführerin vom Jobcenter München: „diakonia ist uns ein unverzichtbarer Begleiter für Menschen in schwierigen Lebensphasen. Sie geben diesen Menschen neuen Halt, Mut und Perspektive.“ Brigitte Meier, soeben aus dem Amt geschiedene Sozialreferentin der Stadt München, ist davon überzeugt, dass „diakonia einen herausragenden Beitrag zum sozialen Frieden in der Stadt leistet“.

Die Stadt selbst engagiert sich schon seit drei Jahrzehnten in der Beschäftigungsförderung, das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm ist beispiellos in Deutschland. Für die enge Zusammenarbeit von diakonia und dem Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) bedankt sich nicht nur Anneliese Durst, sondern auch Oberbürgermeisten Dieter Reiter. In einem Gespräch mit diakonia-Geschäftsführer Dieter Sommer betont er, wie wichtig die öffentlich geförderte Beschäftigung auch in Zukunft sein wird. Trotzdem empfiehlt er allen Beschäftigungsbetrieben, sich breit aufzustellen, um nicht nur von einem Finanzgeber abhängig zu sein: „Diesen Weg hat diakonia von Anfang an konsequent bestritten.“

Auch wenn das nicht immer einfach war. Der Wegfall von Fördermitteln, finanzieller Druck durch gewerbliche Konkurrenten, all das hat im Lauf der zwei Jahrzehnte auch zu einigen Rückschlägen geführt. Heute steht diakonia auf soliden Beinen und das soll auch so bleiben. Geschäftsführer Dieter Sommer legt Wert auf Solidität und Nachhaltigkeit: „Die Arbeitsplatzsicherheit und der Erhalt des großartigen Betriebsklimas stehen für mich im Vordergrund.“ Und vielleicht findet der Wunsch von Michael Bammessel, dem Präsidenten des Diakonischen Werks in Bayern, bald Gehör. „Ich wünsche diakonia, dass endlich die gesetzlichen Möglichkeiten für den sozialen Arbeitsmarkt verbessert werden.“

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Über diakonia

diakonia ist eine gemeinnützige Organisation, die für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Handicaps Arbeitsplätze schafft. Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihnen eine berufliche Orientierung zu geben, sie zu qualifizieren und auszubilden. In den Betrieben der diakonia wurden dafür rund 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten geschaffen. diakonia orientiert sich an christlichen Werten; der gemeinnützige Betrieb wurde 1996 von der Inneren Mission München und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat München gegründet.

Die Betriebe:

  • diakonia secondhand: Sammlung, Sortierung und Verkauf von Sachspenden
  • diakonia inhouse: Kita-Bewirtschaftung
  • diakonia Malerfachbetrieb
  • TipTopBOX: Recycling von Tinten und Toner
  • Kleiderkammer und Flüchtlingshilfe

Die Beratungsprojekte:

  • MALZ: Münchner Arbeitslosenzentrum
  • diakonia KASA: Sozialberatung
  • diakonia Karla Start
  • IBZ Mitte
  • diakonia Betriebliche Sozialarbeit

Kontakt:

diakonia GmbH
Unternehmenskommunikation
Katja Pfeifer
Dachauer Straße 192
80992 München

Tel.: +49 (0)89 51 66 47 50
E-Mail: pfeifer@diakonia.de


MBQ-Jahrespräsentation: diakonia stellt eigene Projekte vor

Auf der Jahrespräsentation des MBQ (Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm) am 10. Mai im Berufsinformationszentrum zeigt diakonia ihre Projekte zur Integration langzeitarbeitsloser Münchnerinnen und Münchner.


mbq flyer

München, 09. Mai 2016

Auf der Jahrespräsentation des MBQ (Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm) am 10. Mai im Berufsinformationszentrum zeigt diakonia ihre Projekte zur Integration langzeitarbeitsloser Münchner. Geschäftsführer der diakonia, Dieter Sommer, freut sich auf die Veranstaltung: „MBQ hat Vorbildcharakter in der kommunalen Beschäftigungspolitik im ganzen Bundesgebiet, wir folgen sehr gerne der Einladung des RAW“.

Der für die kommunale Arbeitsmarktpolitik zuständige Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Bürgermeister Josef Schmid: „Seit Jahren haben wir mit dem MBQ ein wirksames Instrument, um die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Diese ist und bleibt das größte gesellschaftliche Armuts- und Ausgrenzungsrisiko. Daher stellt die Stadt mit den Sozialen Betrieben und dem Verbundprojekt ein qualitativ hochwertiges Förderangebot bereit und investiert jährlich rund 17 Millionen Euro zusätzlich zu den Mitteln des Jobcenters für Beschäftigung und Qualifizierung.

Derzeit werden 34 Soziale Betriebe in München und 29 Projekte im Verbundprojekt Perspektive Arbeit durch das MBQ gefördert. An Infoständen und bei Vorträgen erfahren Interessierte mehr über die Arbeit der sozialen Träger und über einzelne Projekte.

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Kontakt:
Katja Pfeifer / diakonia GmbH
Tel.: +49 (0)89 51 66 47 50
E-Mail: pfeifer@diakonia.de


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